Grazer Amokfahrer wird von Justizanstalt in Nervenklinik überstellt

8. Juni 2016, 18:18
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Nach neuerlicher Haftprüfungsverhandlung: Vorläufige Anhaltung im ehemaligen LSF inklusive medizinischer Betreuung

Graz – Nach einer neuerlichen Haftprüfungsverhandlung für den Grazer Amokfahrer Alen R. ist am Mittwoch aufgrund der neu vorliegenden Gutachten auf eine Überstellung in eine geschlossene Abteilung der ehemaligen Landesnervenklinik Sigmund Freud (LSF) entschieden worden. Dort soll der Mann seine medizinische Behandlung bekommen, teilten die Staatsanwaltschaft und das Straflandesgericht in Graz mit.

Der mutmaßliche Täter wird somit die Zeit bis zu seiner Verhandlung nicht in der Untersuchungshaft in der Justizanstalt verbringen. Die Entscheidung ist laut Christian Kroschl von der Staatsanwaltschaft "absolut üblich", wenn wie in diesem Fall entsprechende Gutachten vorliegen. Die sogenannte vorläufige Anhaltung im Krankenhaus gleicht in ihren Restriktiven einer Haft, inkludiert aber auch angemessene medizinische Behandlung. (APA, 8.6.2016)

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