Rechnungshof: Acht Kandidaten stellen sich Parlamentshearing

Ansichtssache7. Juni 2016, 18:10
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Am Mittwoch finden im Parlament die Rechnungshof-Hearings statt. Die Kandidaten im Überblick

foto: apa/ey/stefan seelig

Elfriede Baumann (SPÖ) – Die parteilose Kärntnerin auf dem SPÖ-Ticket begann ihre Karriere 1989 bei der Süd-Ost-Treuhand. 1990 wurde sie Partnerin bei Ernest & Young, heute EY, wo sie 2002 ins Executive Board aufstieg. Sie prüfte unter anderem die Bundesforste.

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foto: apa/rechnungshof

Helga Berger (ÖVP) – Die parteilose Juristin war im Büro von Jörg Haider und von Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer (FPÖ). Sie wechselte in den RH, wo sie Sprecherin von Präsident Moser war, stieg zur Sektionschefin auf und wechselte 2016 ins Finanzministerium.

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Viktoria Kickinger (Grüne, Neos) – Die Gründerin des Director's Channel, einer Plattform für Aufsichtsräte, begann ihre Karriere in der Pharmabranche, war beim ORF und den ÖBB, wurde Generalsekretärin der Post. Sie ist mehrfache Aufsichts- und Universitätsrätin.

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Barbara Kolm (FPÖ) – Im Innsbrucker Gemeinderat saß sie bereits im Kontrollausschuss – auf einem FPÖ-Mandat. Als Ökonomin verficht sie eine harte neoliberale Linie und bewirbt diese über das Friedrich-von-Hajek-Institut, das das "Ausufern des Staates" hinterfragt.

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Margit Kraker (ÖVP) – Sie hat schon einmal überparteilichen Konsens gefunden: 2013 wurde Kraker, bis dahin im Büro des damaligen Landeshauptmannstellvertreters Schützenhöfer, von SPÖ, ÖVP und FPÖ zur Chefin des steirischen Landesrechnungshofs gewählt.

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Walter Laki (Team Stronach) – Der niederösterreichische Landtagsabgeordnete Laki hat sich mit seiner Kritik an öffentlicher Verschwendung profiliert. Der gebürtige Burgenländer hat Erfahrung als Rechnungshof-Prüfer, das war er von 1983 bis 2011.

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foto: apa/neos

Wolfram Proksch (Neos) – Er war der Erste, der genannt wurde: Die Neos haben den Anwalt Proksch schon Wochen vor der Nominierung von Kickinger ins Rennen geschickt. Er kennt die Kontrolle des Handelns der öffentlichen Hand von zivilgesellschaftlicher Seite.

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Gerhard Steger (SPÖ, Team Stronach) – Steger war jahrelang Chef der Arbeitsgemeinschaft für Christentum und Sozialismus – er fiel im Finanzministerium als Kritiker der Agrarförderungen auf. Ab 1997 war er Chef der Budgetsektion, seit 2014 ist er Sektionschef im RH.

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