WWF: Fischbestände brauchen mehr Schutzzonen zur Erholung

7. Juni 2016, 12:06
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61,3 Prozent der Bestände seien bis an die Grenzen befischt, 28,8 Prozent überfischt

Wien – Überfischung, noch dazu teilweise illegal durchgeführt: Das wird vom WWF anlässlich des Tages des Meeres am 9. Juni für den Einbruch der biologischen Vielfalt verantwortlich gemacht. "Die Ozeane sind von unschätzbarem ökologischen und ökonomischen Wert für uns Menschen", betonte Simone Niedermüller vom WWF Österreich, die sich am Dienstag für die Einrichtung von Schutzzonen aussprach.

61,3 Prozent der Fischbestände sind bis an die Grenzen befischt, 28,8 Prozent überfischt. Der Schutz des marinen Lebensraums und effektives Fischerei-Management müssten Hand in Hand gehen und seien Grundvoraussetzung für eine Erholung der Bestände. Die weltweite Staatengemeinschaft sollte ihrer Verpflichtung gerecht werden und bis 2020 zehn Prozent, bzw. bis 2030 30 Prozent der Küsten- und Meeresregionen unter Schutz stellen und effektivem Fischerei-Management unterziehen, forderte Niedermüller. (APA, 7. 6. 2016)

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