KHM-Ausstellung zeigt das Alte Ägypten in frühen Fotografien

Ansichtssache6. Juni 2016, 13:16
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Wien – Tempel, Obelisken, Statuen und Königsgräber in Ansichten von 1849 bis 1875 zeigt eine kleine Fotoschau der Ägyptisch-Orientalischen Sammlung des Kunsthistorischen Museums. Die Sammler und Galeristen Johannes Faber und Peter Coeln haben für die Ausstellung "Von Alexandria nach Abu Simbel" rund 60 Originalabzüge aus der Pionierzeit der Fotografie zur Verfügung gestellt.

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foto: courtesy galerie johannes faber, wien

"Die Fotografie hängt unmittelbar mit Ägypten zusammen", sagte Kuratorin Michaela Hüttner. Als 1839 die Erfindung der Fotografie in der französischen Deputiertenkammer vorgestellt und in der Folge das Patent durch den französischen Staat erworben wurde, diente der Verweis auf die ägyptische Expedition Napoleons (1798-1801) als eines der Argumente: Künftig werde man nicht mehr "Legionen von Zeichnern" benötigen, um in jahrelanger Arbeit die archäologischen Funde und Fundstätten zu dokumentieren, sondern lediglich einen Fotografen.

Im Bild: Memnonkolosse, Gurna 1869

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