Ex-Mitarbeiter: Zuckerberg hat "beinahe psychopathischen Blick"

    5. Juni 2016, 12:35
    36 Postings

    Der ehemalige Angestellte gibt Einblicke in das Unternehmen, erzählt von Attacken gegen Google Plus

    Facebook mag jener Ort im Netz sein, an dem die meisten privaten Details der Menschheit öffentlich einsehbar sind. Aus dem Unternehmen selbst soll jedoch nichts nach draußen dringen. Das ändert sich jetzt durch das Buch eines ehemaligen Angestellten, der Einblicke in die Arbeitsweise und Mark Zuckerbergs Führungsstil gibt. Antonio Garcia Martin war von 2011 bis 2013 beim sozialen Netzwerk tätig, ein Vorabdruck seines Buches ist nun bei Vanity Fair publiziert worden.

    Kult

    Martin erzählt darin von Zuckerbergs Blick, der "an das Psychopathische grenzt". Facebook soll intern an einen Kult erinnern. So erinnert sich Martin daran, dass Zuckerberg mit aller Kraft Google Plus "zerstören" wollte. Der IT-Milliardär soll in einer Ansprache an den altrömischen Cato erinnert haben, der jede seiner Reden mit einem mittlerweile geflügelten Ausspruch beendet hatte: "Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss."

    Google Plus zerstören

    Das wollte Zuckerberg für Google Plus anwenden. Tatsächlich konnte Googles Versuch einer sozialen Plattform nicht im Geringsten mit Facebook konkurrieren. Allerdings ist zu bezweifeln, dass Facebook aktiv damit zu tun hatte. Man möchte sich gar nicht ausmalen, wie Zuckerberg momentan über Snapchat spricht, das Facebook immer mehr junge User wegschnappt – ein Milliardenangebot von Facebook war von Snapchat-Gründer Evan Spiegel einst ja ausgeschlagen worden. (red, 5.6.2016)

    • Bild nicht mehr verfügbar

      Mit seinem Blick könne Zuckerberg Untergebenen Angst einjagen, behauptet nun ein ehemaliger Angesteller

    Share if you care.