Was sich unter den Wolken von Jupiter verbirgt – Wie sehr Mikroplastik jungen Fischen schadet

4. Juni 2016, 13:03
1 Posting
fotos: michael h. wong, imke de pater (uc berkeley), robert j. sault (univ. melbourne) sowie nasa, esa, a.a. simon (gsfc), m.h. wong (uc berkeley), g.s. orton (jpl-caltech)
Der berühmte Rote Fleck auf verschiedenen Wellenlängen betrachtet.

Was sich unter den Wolken von Jupiter verbirgt

Berkeley – Der Gasriese Jupiter ist ein eher stürmischer Ort: Orkane und Wolken aus gefrorenem Ammoniak rasen mit bis zu 550 Kilometern pro Stunde um den Planeten und bilden unter anderem auch Jupiters roten Fleck. Astronomen der Universität von Kalifornien in Berkeley ist der bisher genaueste Radioblick unter die Wolkenschicht des Jupiter gelungen, wie sie im Fachblatt "Science" berichten: Mithilfe des Very Large Array haben sie erstmals die Strömungen von kaltem Ammoniakgas bis in 100 Kilometer Tiefe sichtbar gemacht. (red)

Abstract
Science: "Peering through Jupiter’s clouds with radio spectral imaging"

foto: oona lönnstedt
Eine Flussbarschlarve, die Plastikpartikel verschluckt hat.

Wie sehr Mikroplastik jungen Fischen schadet

Uppsala – Die Gefahr, die von winzigen Plastikpartikeln für Meeresbewohner ausgeht, ist lange unterschätzt worden. Wie dramatisch der Einfluss der Teilchen auf junge Fische ist, haben die Ökologen Peter Eklöv und Oona Lönnstedt (Unversität Uppsala) im Fachblatt "Science" anhand eines Laborversuchs gezeigt: Die Plastikteilchen bewirkten, dass weniger Fischbabys schlüpften, die Tiere wuchsen langsamer, entwickelten ein abnormales Fressverhalten und reagierten nicht auf Warnsignale. (red, 4.6.2016)

Abstract
Science: "Environmentally relevant concentrations of microplastic particles influence larval fish ecology"

Share if you care.