Einigung auf Teilsanierung des Wiener Sportclub-Platzes

2. Juni 2016, 17:23
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Neue Haupttribüne und Herstellung der Bundesliga-Tauglichkeit – Gemeinderatsbeschluss und Zeitplan noch ausständig

Wien – Lange wurde darum gerungen, jetzt scheint es fix: Der Wiener Sportclub-Platz in Hernals wird teilsaniert. Konkret gibt es eine Vereinbarung über die Finanzierung einer neuen Haupttribüne, die Herstellung der Bundesligatauglichkeit des Rasenplatzes bzw. die Adaptierung von Licht, Ton und Sicherheitsstandards auf Bundesliga-Niveau, teilte der Verein am Donnerstagnachmittag per Aussendung mit.

Im Büro von Sportstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ) bestätigte man die grundsätzliche Einigung. Ein Sprecher verwies aber zugleich darauf, dass die Sache – sprich die Fördermittel – noch im Gemeinderat beschlossen werden müsse. Das werde sich vor dem Sommer wohl nicht mehr ausgehen, rechnete er mit einem Beschluss im Herbst. Über die Höhe der in Aussicht gestellten Subvention gab es vorerst von beiden Seiten keine Auskunft.

"Es ist vollbracht"

Vereinspräsident Manfred Tromayer freute sich jedenfalls: "Es ist vollbracht. Jahrelange Hartnäckigkeit und der Glaube an einen 'Sportclub-Platz NEU' haben sich nun endlich ausgezahlt." Ein Sportklub-Sprecher ergänzte auf APA-Nachfrage, dass es noch keinen genauen Zeitplan bzw. konkrete Pläne, wie etwa die Tribüne in Zukunft genau ausschauen soll, gebe. Dazu werde es entsprechende Ausschreibungen geben.

Gerechnet wird damit, dass der Abbruch der Haupttribüne im Winter beginnen wird. Bei der bei Fans so unverzichtbaren "Friedhofstribüne" bleibe vorerst alles beim Alten, so der Sprecher. Die darunter untergebrachten Kabinen und Büroräume würden aber in den Bereich unter der künftigen Haupttribüne übersiedelt. "Wir hoffen, dass die Sanierung der aktuell noch nicht berücksichtigten Stadionteile so rasch wie möglich nachgeholt werden kann", meinte Tromayer.

Das Tauziehen um die Sanierung des ältesten noch bespielten Sportplatzes Österreichs hat sich über Jahre gezogen. Der Verein hatte nicht zuletzt aufgrund des teils desolaten Zustands der Anlage immer wieder auf die Dringlichkeit von Renovierungsmaßnahmen hingewiesen, zugleich aber betont, diese aus eigener finanzieller Kraft nicht stemmen zu können. (APA, 2.6.2016)

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