Welser Gefängnisinsassin weiter in lebensbedrohlichem Zustand

2. Juni 2016, 12:01
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44-Jährige hatte sich am Mittwoch selber angezündet – Frau auf Intensivstation des Wiener AKH

Wels/Wien – Der Gesundheitszustand jener Insassin der Justizanstalt Wels, die am Mittwoch ihre Kleidung mit Speiseöl übergossen und angezündet hat, war am Donnerstag weiterhin kritisch. Die 44-Jährige, die sich 15 Tage in U-Haft befand, liegt mit schweren Brandverletzungen in der Intensivstation des Wiener AKH. "Ihr Zustand ist weiterhin lebensbedrohlich", sagte Krankenhaussprecherin Karin Fehringer.

Die Insassin hatte sich Mittwochvormittag das Leben nehmen wollen. In einem Duschraum wurde sie von einer anderen Frau entdeckt, die Alarm schlug. Nachdem die Verbrennungen sehr großflächig waren, wurde die Österreicherin nach der Versorgung in einem Welser Spital mit dem Hubschrauber ins Wiener AKH weitertransportiert. Bei einer Überprüfung der Frau habe es zuvor "keine Anzeichen auf Suizidalität" gegeben, hatte Anstaltsleiter Erich Huber-Günsthofer betont. (APA, 2.6.2016)

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