Krebsmedikamente als Umsatzbringer

2. Juni 2016, 09:34
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Bis 2020 werden 150 Milliarden Dollar für Krebsmedikamente ausgegeben werden, prognostiziert das Marktforschunginstitut IMS Health

Die weltweiten Ausgaben für Krebsmedikamente könnten im Jahr 2020 bereits bei mehr als 150 Milliarden Dollar (134,24 Mrd. Euro) liegen. Vor allem die neuen und teuren Immun-Therapien würden zu einem deutlichen Anstieg der Ausgaben führen, heißt es in einem aktuellen Report des Marktforschungsinstitut IMS Health.

Damit würden die Ausgaben für Krebsmittel bis zum Jahr 2020 um jährlich 7,5 Prozent bis 10,5 Prozent steigen, heißt es weiter. Bis 2018 sei man bisher von einem Anstieg der Ausgaben um jährlich sechs Prozent bis acht Prozent ausgegangen.

Viele neue Medikamente

Im vergangenen Jahr hätten die Ausgaben für Krebs-Therapien bei 107 Milliarden Dollar (95,76 Milliarden Euro) gelegen. Das entspricht einem Anstieg von 11,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Für den Anstieg in den kommenden Jahren verweist das Institut auf die steigende Zahl neuer Produkte und dabei besonders auf Immun-Therapien. So seien etwa zwischen 2011 und 2015 mehr als 70 neue Krebsbehandlungen für mehr als 20 verschiedene Krebsarten auf den Markt gekommen, listet der Bericht auf. (APA, 2.6.2016)

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