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Arbeitsszenarien der Zukunft

11. Juni 2016, 00:00

Führung, Personalentwicklung und Arbeitsplatzgestaltung sind zentrale Stellschrauben zur Steigerung der Zukunftsfähigkeit von Unternehmen.

Der Einsatz neuer Informations- und Kommunikationstechnologien begünstigt virtuelles und zeitlich flexibles Arbeiten. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, sich mit neuen Ansätzen der Mitarbeiterführung und -bindung auseinanderzusetzen. Prof. Dr. Ruth Stock-Homburg, Fachgebiet Marketing und Personalmanagement am Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften an der TU Darmstadt, und ihr Team haben Unternehmen mithilfe des "Future Work Navigator" untersucht. Dieser bemisst Zukunftsfähigkeit danach, wie stark sich Unternehmen mit Zukunftsthemen und entsprechenden Analysen befassen. Darüber hinaus werden Unternehmen dahingehend bewertet, inwieweit sie effiziente und agile Arbeitskonzepte sinnvoll integrieren können.

Im Rahmen der Zukunftsstudie 2016 wurden MitarbeiterInnen und Führungskräfte aus 2000 unterschiedlichen Unternehmen sowie künftige MitarbeiterInnen, Auszubildende und Studierende aus acht Ländern befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass ebenso wie in Deutschland die Experimentierfreude auch in Österreich etwas verhalten zu sein scheint. Es besteht folglich Entwicklungspotenzial: Unternehmen müssen sich besser auf zukünftige Herausforderungen der Arbeitswelt vorbereiten. Zukunftsfähige Unternehmen forcieren effiziente und agile Arbeitskonzepte gleichermaßen. Es geht also darum, Skaleneffekte in etablierten Geschäftsfeldern zu realisieren und zugleich flexibel auf neuartige Kundenbeziehungen reagieren zu können. Gleichwohl sollten Beschäftigungsplattformen für neue Karriere- und Berufsmodelle im Wissensbereich geschaffen sowie moderne Führungsansätze etabliert werden. Das Command-and-Control aus dem vergangenen Jahrhundert muss für die Arbeitswelt von morgen durch Empowering Leadership ersetzt werden, um den Bedürfnissen der MitarbeiterInnen sowie den Unternehmen gerecht zu werden.

Arbeitsplatz der Zukunft
Führung, Personalentwicklung und Arbeitsplatzgestaltung sind zentrale Stellschrauben zur Steigerung der Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Sie müssen die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung dahingehend nutzen, dass Beschäftigte in ihrer Effizienz, Kreativität und Flexibilität unterstützt werden. In Zukunft wird Führung stark durch Vertrauen und das Coaching zunehmend eigenverantwortlicher MitarbeiterInnen geprägt. Zugleich werden Belegschaften immer diverser und heterogener. HR-Verantwortliche müssen sich besser auf Patchwork-Karrieren und E-Lancer einstellen. Es wird also den "einen Arbeitnehmer" nicht mehr geben. Ebenso vielfältig wie die Beschäftigten werden sich auch die Arbeitsorte für Wissensarbeit entwickeln.

Auch vor den physischen Grundsteinen der Unternehmen mach der digitale Wandel nicht Halt. Es gilt somit für Unternehmen die Infrastruktur "future proof" zu gestalten, indem sie an die Bedürfnisse der neuen Arbeitswelt ihrer MitarbeiterInnen angepasst wird. Prof. Dr. Ruth Stock-Homburg: "Fest steht, der Arbeitsplatz der Zukunft wird flexibler, verspielter und individueller hinsichtlich Arbeitszeit und Arbeitsort."

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  • Prof. Dr. Stock-HomburgistInhaberin des Lehrstuhls für Marketing & Personalmanagement der Technischen Universität Darmstadt sowie Gründerin des Work-Life-Research Centers leap in time®.www.stock-homburg.dewww.leap-in-time.de
    foto: jakob kaliszewski

    Prof. Dr. Stock-Homburgist
    Inhaberin des Lehrstuhls für Marketing & Personalmanagement der Technischen Universität Darmstadt sowie Gründerin des Work-Life-Research Centers leap in time®.
    www.stock-homburg.de
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