Drei Gründe, warum Windows-Tablets hinter der Konkurrenz herhinken

31. Mai 2016, 10:50
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Auch wenn viele Nutzer von Surface und Co begeistert sind, gibt es noch erhebliche Kritikpunkte

Android und iOS sind eindeutig die zwei wichtigsten Betriebssysteme für Tablets. Mit Convertibles, also Mischungen aus Tablets und Laptops, hat Microsoft allerdings einiges an Boden gut gemacht. Noch gibt es jedoch einige Punkte, die für heftige Kritik und in weiterer Folge eine Scheu vor der Kaufentscheidung sorgen. Der "Guardian" hat die drei gewichtigsten Probleme mit Windows-10-Tablets analysiert und mögliche Lösungswege vorgezeigt.

App-Lücke

So bemängelt der Guardian, dass immer noch wichtige Apps fehlen. Zwar ist die absolute Elite an Anwendungen bereits auf Windows 10 vertreten – etwa Facebook und Netflix –, in der zweiten Riege versagt allerdings oft die Unterstützung des Microsoft-Betriebssystems. So müssen Nutzer beispielsweise für Spotify, Apple Music und Amazon Prime auf die Browserversion zurückgreifen. Zwar gibt es durch die Windows-10-Desktop-Apps eine ganze Reihe zusätzlicher Anwendungen, die sind jedoch oft nicht für die Nutzung mit Touchscreen ausgelegt.

Verschwommene Anzeige

Ein zweiter großer Kritikpunkt ist die Bildschirmanzeige. Desktop-Apps sind oftmals "verschwommen", bemängelt der Guardian. Dadurch vermieden Nutzer oftmals diese Anwendungen, wodurch ein Pluspunkt für Windows-10-Tablets wegfalle. Außerdem vergrößere sich dadurch erst recht die "Lücke" im Angebot, die im Vergleich zu iOS und Android besteht.

Geringe Akkulaufzeit

Sehr schlecht schneiden Windows-10-Geräte auch in puncto Akkulaufzeit ab. Während iPad und Android-Tablets im Standby-Modus längere Zeit überleben, geht den Windows-Tablets laut einer Vielzahl von Nutzern oft über Nacht der Saft aus. "Windows-10-Tablets könnten hervorragend sein – während die Hardware schon fast perfekt ist, hinkt die Software noch stark hinterher", so der "Guardian". (red, 31.5.2016)

  • Die Hardware sei ziemlich gut, doch bei der Software hat Microsoft noch Probleme, so der Guardian
    foto: ap/quadri

    Die Hardware sei ziemlich gut, doch bei der Software hat Microsoft noch Probleme, so der Guardian

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