Messi-Steuerprozess beginnt in Madrid

31. Mai 2016, 10:39
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Der Starkicker muss sich gemeinsam mit seinem Vater wegen angeblicher Steuerhinterziehung verantworten und ist sich keiner Schuld bewusst

Madrid – Heute Dienstag beginnt der Gerichtsprozess gegen Leonel Messi und seinen Vater wegen Steuerhinterziehung. Der am besten verdienende Starfußballer der Welt muss am Donnerstag aussagen. Messi soll sich in Sachen angebliche Steuerhinterziehung keiner Schuld bewusst sein. Wie die spanische Tageszeitung Periodico am Montag berichtete, soll der argentinische Fußball-Superstar einem Richter gegenüber ausgesagt haben, er lese nie die Verträge, die er unterschreibt.

Am Montag veröffentlichte El Periodico Teile von Messi-Aussagen aus dem September 2013. "Ich habe Dinge unterschrieben, aber ich schaue nie auf die Verträge. Ich weiß nicht, was ich unterschreibe", soll Messi damals ausgesagt haben.

Messi und sein Vater Jorge Horacio Messi sollen mittels Scheinfirmen in Belize und Uruguay zwischen 2007 und 2009 Steuern in Höhe von insgesamt 4,16 Millionen Euro hinterzogen haben. Der spanische Fiskus hat für die beiden Argentinier eine Haftstrafe von je 22,5 Monaten gefordert, mit einer Gefängnisstrafe wird eher nicht gerechnet.

Laut El Periodico soll der Richter Messi verschiedene von ihm unterzeichnete Sponsorenverträge vorgelegt haben, doch Messi habe sich nicht an sie erinnern können. "Das ist etwas, das mein Vater managt. Und ich vertraue ihm", wurde der 28-Jährige zitiert. Er konzentriere sich aufs Fußballspielen: "Ich mache, was er mir sagt." (sid, red, 31.5.2016)

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    foto: apa/afp/lluis gene
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