BBC: "Top Gear" verliert bei Comeback Zuseher

30. Mai 2016, 17:35
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Chris Evans und Co-Pilot Matt LeBlanc treten das schwere Erbe von Jeremy Clarkson an – Auftaktsendung sahen 4,4 Millionen

London – Statt Jeremy Clarkson drücken jetzt Chris Evans und Co-Pilot Matt LeBlanc auf das Gaspedal: Am Sonntag startet auf BBC 2 die Neuauflage der Kult-Autoshow "Top Gear" mit 4,4 Millionen Zusehern, was zwar einem beachtlichen Marktanteil von 28 Prozent entspricht, aber dennoch die schlechteste Quote der Sendung seit zehn Jahren ist.

Der von der BBC nach seinen Eskapaden geschasste Jeremy Clarkson konnte beim Finale im Juni 2015 noch 5,3 Millionen Leute vor den Fernseher holen. Dass Radiomoderator Evans und "Friends"-Schauspieler LeBlanc auf BBC die Lücke der originären "Top Gear"-Crew füllen können, bezweifeln viele. Der Tenor der ersten Kritiken geht eher in Richtung "Flop Gear" statt geglückter Neuauflage.

Jermemy Clarkson arbeitet derzeit gemeinsam mit seinen "Top Gear"-Weggefährten Richard Hammond und James May an einer üppigen Autoshow für den Onlinesender Amazon Prime, die unter dem Namen "The Grand Tour" firmieren soll.

Für vorerst geplante 36 Episoden stehen den Machern kolportierte 250 Millionen Euro zur Verfügung, was einem Budget von fast sieben Millionen Euro pro Folge entspricht. Bei der BCC durften Clarkson und Co nur rund 1,5 Millionen Euro verprassen. Der Start von "The Grand Tour" ist für Herbst 2016 geplant. (red, 30.5.2016)

  • "Top Gear": Chris Evans tritt in Latschen von Jeremy Clarkson.
    foto: ap/richard shotwell/invision

    "Top Gear": Chris Evans tritt in Latschen von Jeremy Clarkson.

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