Tesla-Auffahrunfall im Automatikmodus in der Schweiz

28. Mai 2016, 16:10
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Fahrer hatte sich zu sehr auf System verlassen und dabei Warnungen ignoriert

Auf einer Schweizer Autobahn ist ein Tesla Model S im Automatikmodus in einen stehenden Van gekracht. Der Fahrer hatte das Adaptive Cruise Control (ACC) aktiviert, das eigentlich derartige Auffahrunfälle verhindern soll. Laut Tesla erfasst das System jedoch keine stehenden Fahrzeuge. Insbesondere, wenn das Auto mit mehr als 80 Stundenkilometer unterwegs ist.

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Der Auffahrunfall ereignete sich auf einer Schweizer Autobahn. Der Fahrer hat offenbar zu spät reagiert.

Zu sehr auf Automatiksystem verlassen

Der Tesla-Fahrer sieht trotzdem die Schuld bei dem Automatiksystem des Autos. Seiner Meinung nach hätte das Gefährt die Situation erkennen und ein Bremsmanöver einleiten sollen. Der Fahrer räumt zwar ein, dass er schneller reagieren hätte sollen, das ACC aber bisher immer zuverlässig funktionierte, weshalb er sich wohl zu sehr darauf verlassen hatte.

Tesla crashte beim Einparken in Wohnwagen

Immer wieder versuchen Tesla-Fahrer das Maximum der Automatiksysteme auszuloten. So gibt es auf YouTube mittlerweile etliche Videos, in denen der autonome Fahrmodus (Autopilot) demonstriert wird. Teils mit gewagten Manövern und das obwohl Tesla immer wieder darauf hinweist, dass sich Autopilot noch im Beta-Stadium befindet. Zuletzt wurde ein Fall in den USA bekannt, in der ein Besitzer eines Model S sein Auto automatisch einparken ließ und dabei einen Anhänger rammte. Auch hier hatte der Fahrer sämtliche Warnungen des Herstellers ignoriert. (red, 28.05.2016)

  • Teslas Automatikmodus sorgte in der Schweiz für einen Auffahrunfall.
    foto: reuters/sage

    Teslas Automatikmodus sorgte in der Schweiz für einen Auffahrunfall.

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