Den USA gehen die Präzisionsbomben aus

27. Mai 2016, 07:18
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Zahlreiche Einsätze gegen Jihadistenmiliz in Syrien und dem Irak – Möglicherweise Verlegung aus anderen Regionen nach Nahost

Washington – Die US-Luftwaffe fürchtet, dass ihr im Kampf gegen die Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) in Syrien und dem Irak die Präzisionsbomben ausgehen. Zwar seien weitere der Laser- oder GPS-gelenkten Bomben bestellt, die Lieferzeit betrage aber etwa zwei Jahre, sagte Charles Brown Jr. vom US-Zentralkommando am Donnerstag vor Journalisten.

Möglicherweise müssten zusätzliche Bomben aus anderen Regionen in den Nahen Osten verlegt werden. Im Februar hatte das Pentagon angekündigt, für 1,8 Milliarden US-Dollar (1,6 Milliarden Euro) mehr als 45.000 neue Präzisionsbomben zu kaufen.

Seit August 2014 bekämpft eine von den USA geführte internationale Koalition den IS mit Luftangriffen und indem sie örtliche Milizen für den Kampf gegen die islamischen Extremisten ausbildet. (APA, 27.5.2016)

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    foto: reuters / us air force
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