Fernsehexperiment: 24 Stunden Bayern

26. Mai 2016, 12:38
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Nach Berlin und Jerusalem zeichnet Volker Heise bayerische Alltagskultur auf. Doris Dörrie, Franz Xaver Bogner unter den Regisseuren

Am 3. Juni startet der Bayerische Rundfunk das Fernsehexperiment "24h Bayern". 100 Kamerateams und vier Hubschrauber sind im Einsatz, um eine 24-stündige Momentaufnahme des Lebens im Freistaat festzuhalten. Projektregie ist wie schon bei "24h Berlin" und "24h Jerusalem" Volker Heise. Ein Interview mit ihm lesen Sie hier.

Die Bandbreite der beteiligten Regisseurinnen und Regisseure, die die Protagonisten in ihrem Alltag begleiten, reicht von Studenten der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) bis hin zu bekannten Regienamen: unter anderem Doris Dörrie, Corinna Belz, Regina Schilling, Franz Xaver Bogner, Andres Veiel, Thomas Riedelsheimer, Jörg Adolph und Marcus H. Rosenmüller.

Momentaufnahme

Sie liefern das Material, aus dem am Ende eine repräsentative Momentaufnahme quer durch die Gesellschaft entsteht, seien es Arbeiter am Band, Kinder, die auf die Welt kommen, eine Tierärztin im 24h-Stunden Notdienst, Flüchtlinge auf Asyl hoffend oder Polizisten im Einsatz, sei es der Alltag von Kommunalpolitikern, Chefredakteuren, Landwirten, Managern oder Künstlern – im Kindergarten, im Standesamt, an der Tankstelle, in der Notaufnahme, im Kloster…

Ausstrahlung Juni 2017

Ein Jahr später, Anfang Juni 2017, hält der Sender einen kompletten Tag für die Ausstrahlung dieses filmischen Zeitdokuments im BR Fernsehen frei.

Eingebunden werden auch die Zuschauer: Über Website und App kann jeder seinen ganz persönlichen 3. Juni zwischen 6 Uhr morgens und 6 Uhr des darauffolgenden Tages visuell festhalten und die Bild- und Videobeiträge den Machern von "24h Bayern" online zur Verfügung stellen. Die besten User-Beiträge werden Teil der "24h Bayern"-Dokumentation. (red, 26.5.2016)

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