Wiener Akademische Philharmonie bringt Poulenc-Rarität

25. Mai 2016, 14:15
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Das Orchester gastiert am 7. Juni im Großen Saal des Wiener Konzerthauses

Wien – Wenig gespielte Werke sind eine Spezialität der Wiener Akademische Philharmonie. Auch beim nächsten großen Auftritt des Orchesters am 7. Juni gibt es denn wieder eine Rarität zu hören: Francis Poulenc' Konzert für zwei Klaviere und Orchester d-moll S 61.

Eine weiter Bogen an musikalischen Stimmungen wird mit den beiden weiteren Programmpunkte aufgespannt: Claude Debussys Prélude à l'après-midi d'un faune und Peter Iljitsch Tschaikowskys Symphonie Nr. 4 f-moll op. 36.

Als Solisten zu hören sind Maria Radutu und Christoph Traxler, es dirigiert Azis Sadikovic. Die junge, in Rumänien geborene Pianistin Radutu galt als Wunderkind und war u.a. auf einer Asientournee mit dem Wiener RSO unter Cornelius Meister dabei. Traxler wiederum ist etwa als Kammermusiker regelmäßiger Gast im Musikverein Wien und bei Festivals in Europa und Asien. Sadikovic, Gewinner des Concurso Jovens Maestros 2013 in Lissabon, arbeitete bereits mit vielen Mitgliedern der Wiener und Berliner Philharmoniker zusammen.

Vor mehr als einem Vierteljahrhundert gegründet, vereint die Wiener Akademische Philharmonie (WAPh) professionelle Musiker und Amateurmusiker. Gemeinsam ist ihnen ein hoher musikalischer Anspruch, sind doch bereits mehrere erfolgreiche Profimusiker aus den WAPh-Reihen hervor gegangen. (red, 25.5.2016)

Di, 7.6., Konzerthaus, Großer Saal, 19.30

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Wiener Akademische Philharmonie

  • Orchestermitglieder der Wiener Akademische Philharmonie.
    foto: waph

    Orchestermitglieder der Wiener Akademische Philharmonie.

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