Westbahnstrecke wegen entgleisten Zugs gesperrt

25. Mai 2016, 10:35
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Bei dem Unfall gab es keine Verletzten, ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet

Vöcklabruck/Wien – Die oberösterreichische Westbahnstrecke ist nach der Entgleisung eines Zugs zwischen den Bahnhöfen Attnang-Puchheim und Vöcklabruck seit dem Vormittag und voraussichtlich bis Mitternacht unterbrochen. Das teilten die ÖBB in einer Presseaussendung am Mittwoch mit. Verletzt wurde bei dem Unglück niemand. Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet und es wird mit erheblichen Verspätungen gerechnet.

Der Unfall passierte im Bahnhof Vöcklabruck. Dort ist ein Regionalzug auf der Fahrt von Attnang-Puchheim in Richtung Kammer-Schörfling auf der Einfahrtweiche entgleist. Mehrere Achsen standen danach neben den Schienen und beide Gleise der Westbahnstrecke mussten gesperrt werden. Verletzte gab es keine, weil in der Garnitur keine Fahrgäste waren und auch der Lokführer nicht zu Schaden kam.

Unfallursache noch unklar

Die Unfallursache war Mittwochvormittag noch unbekannt. Die ÖBB schickten einen firmeneigenen Hilfszug los, um die Gleise wieder freizumachen. Weil die Schieneninfrastruktur stark in Mitleidenschaft gezogen worden sei, rechneten die ÖBB damit, dass die Weststrecke voraussichtlich den ganzen Tag gesperrt bleiben werde. Eine genaue Prognose werde allerdings erst nach Begutachtung der Lage möglich sein.

Der Mittwoch gilt als großer Reisetag. Deswegen ging es vorrangig darum, ausreichend Busse für einen Schienenersatzverkehr zu organisieren. Für die Zeit der Unterbrechung fahren sie für den Fernverkehr zwischen Attnang-Puchheim und Vöcklabruck, für den Nahverkehr zwischen Timelkam und Attnang-Puchheim.

Parallel dazu sollen ab 12.00 Uhr die Fernverkehrszüge von Wien Hauptbahnhof nach Innsbruck sowie weiter in die Schweiz über Linz, Selzthal, Bischofshofen und Salzburg umgeleitet werden. Die Fernverkehrszüge von Wien nach Salzburg und München werden über Passau geführt. Die ÖBB machten aber darauf aufmerksam, dass wegen der Unterbrechung mit deutlich längeren Reisezeiten zu rechnen sei. (APA, 25.5.2016)

foto: apa/fesl
foto: apa/fesl
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