Pioneers Festival: Start-up-Party in der Hofburg gestartet

24. Mai 2016, 11:16
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2.500 Gäste und 500 Start-ups aus sieben Bereichen erwartet

Mit viel Pomp, vielen Videos und vielen "High Fives" ist am Dienstag in der Wiener Hofburg das zweitägige Pioneers Festival gestartet. Internationale und heimische Start-ups stellen hier bereits zum fünften Mal ihre Ideen vor und vernetzen sich mit Investoren. Rund 2.500 Gäste werden erwartet.

500 Start-ups aus sieben Bereichen

Heuer haben die Veranstalter die besten 500 Start-ups aus sieben verschiedenen Bereichen – etwa Finanzen, Mobilität oder Unterhaltung – eingeladen, erklärte Andreas Tschas vom Pioneers Festival in seiner Eröffnungsrede.

Gerade in der Finanzbranche bleibe kein Stein auf dem anderen, sagte Roland Schöbel vom Beratungskonzern PwC. Traditionelle Banken verlören einen großen Anteil ihres Umsatzes an sogenannte Fintechs, Start-ups aus dem Finanzbereich. Es sei daher unabdingbar, dass sich etablierte Finanzkonzerne mit Start-ups auseinandersetzen.

Arbeitsplatz und Business-Coaching

Ganz in "Ted-Talk"-Manier sprach auch Wiens Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner (SPÖ). Wien sei nicht nur die Hauptstadt von Kultur und Musik, sondern auch ein innovatives Business-Zentrum im Herzen Europas. Schließlich lebten hier auch 200.000 Studenten und 40.000 Forscher. "Wir laden heuer zehn Start-ups ein, für drei Monate nach Wien zu kommen", kündigte Brauner an. Sie bekommen einen Co-Working-Space sowie ein Business-Coaching.

Im Laufe der zwei Tage erwarten die Besucher zahlreiche Events und Reden von prominenten Unternehmern. Auch heimische Politiker wie Kanzler Christian Kern (SPÖ) lassen sich kurz blicken. Alle Vorträge werden auf der Website live übertragen. (APA, 24.5.2016)

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