Autofahrer in den USA wollen das Steuer nicht aus der Hand geben

23. Mai 2016, 18:13
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Nur 15 Prozent wollen autonom fahrende Autos

Trotz technischer Erfolge bei der Entwicklung komplett computergesteuerter Autos – die Mehrheit der Amerikaner kann sich mit dieser Vorstellung nicht anfreunden. Einer am Montag veröffentlichten Studie der Universität von Michigan zufolge wollen fast alle Befragten Lenkrad, Gas- und Bremspedale behalten, um zumindest bei Bedarf eingreifen zu können.

46 Prozent sind demnach gegen das sogenannte autonome Fahren, für teilweise computergesteuerte Fahrzeuge sind 39 Prozent. Der Anteil jener Fahrer, die sich für völlig autonom fahrende Autos begeistern, liegt nur bei 15 Prozent.

Ergebnisse bereits angedeutet

Das Ergebnis entspricht im Wesentlichen dem einer ähnlichen Studie, die die Universität vor einem Jahr machte. Auch eine im März veröffentlichte Erhebung des US-Automobilclubs AAA kam zu ähnlichen Schlussfolgerungen. Möglicherweise stürzen sich die Automobil- und Technologiefirmen hier also in ein Geschäft, in dem die Nachfrage nur sehr begrenzt ist.

General Motors hat erst kürzlich das Start-up Cruise Automation aus dem Silicon Valley gekauft, Berichten zufolge für eine Milliarde Dollar. Ford teilte am Montag mit, Kooperationen in dem Bereich in Erwägung zu ziehen. (APA, 23.5.2016)

  • Das Vertrauen in selbstfahrende Autos ist noch nicht besonders groß
    foto: ap/avelar

    Das Vertrauen in selbstfahrende Autos ist noch nicht besonders groß

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