Universitätenkonferenz wählt am 6. Juni neuen Präsidenten

23. Mai 2016, 17:57
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Nach Wechsel Hammerschmids ins Bildungsministerium

Wien – Die Universitätenkonferenz (uniko) will bei ihrer nächsten Plenarsitzung am 6. Juni in Klagenfurt einen neuen Präsidenten wählen. Das sieht ein am Montag beschlossener Vorschlag des uniko-Präsidiums vor, sagte Vizepräsident Oliver Vitouch. Eine Neuwahl ist aufgrund der Bestellung von uniko-Chefin Sonja Hammerschmid zur Bildungsministerin erforderlich.

Hammerschmid war erst mit 1. Jänner 2016 zur uniko-Präsidentin gewählt worden. Das damals ebenfalls neu bestimmte Präsidium soll im Amt bleiben, auch der künftige Präsident tritt keine neue Amtsperiode an. Die Funktionsperiode läuft noch bis 31.12. 2017.

Das Plenum könne die Wahl zwar wieder von der Tagesordnung nehmen, so Vitouch: "Es ist aber im Moment einiges im Fluss – etwa das Projekt 'Zukunft Hochschule' des Wissenschaftsministeriums. Deshalb spricht vieles dafür, eine rasche Wahl herbeizuführen."

Kandidaturen für das Amt des uniko-Chefs sind bis zum Wahlgang selbst möglich. Der neue Präsident braucht eine Zwei-Drittel-Mehrheit unter den Rektoren. Vitouch selbst hat noch keine Entscheidung über ein Antreten getroffen – dies wolle er aber in den nächsten Tagen tun. (APA, 23.5.2016)

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