Knapp 50 Zeugenhinweise zu Serienmord in Deutschland

21. Mai 2016, 13:59
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Landeskriminalamt: "Wenn wir Glück haben, ist ein Volltreffer dabei"

Wiesbaden – Im Fall des mutmaßlichen deutschen Serienmörders Manfred S. sind nach einem großen Zeugenaufruf der Polizei bis zum Samstag knapp 50 Hinweise eingegangen. Wie ein Sprecher der zuständigen Sonderkommission sagte, seien darunter auch Informationen, die interessant für die weiteren Ermittlungen sein könnten.

Nach Angaben des Landeskriminalamtes (LKA) werden die Zeugenhinweise nun ausgewertet und analysiert. "Wenn wir Glück haben, ist ein Volltreffer dabei", sagte ein LKA-Sprecher.

Tochter fand Leichenteile

Die Polizei bringt den 2014 verstorbenen Manfred S. aus Schwalbach am Taunus mit bis zu zehn Tötungsdelikten in Verbindung, darunter auch mit dem Mord an dem Buben Tristan aus Frankfurt-Höchst 1998. Als ziemlich sicher gilt, dass S. die Prostituierte Britta D. tötete. Die Tochter hatte deren zerstückelte Leiche in einem Fass in der Garage des Vaters entdeckt, als sie nach dessen Tod aufräumte. Die Frau war vermutlich seit zehn Jahren tot. (APA, 21.5.2016)

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