Forscher testen das Sonnenschutz-Gen

20. Mai 2016, 05:30
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Los Angeles – 1997 identifizierten Forscher ein Gen, das mit dem UV-Schutz der Haut in Verbindung gebracht wurde. Damals ging es um den Einfluss des UVRAG-Gens auf die "Mondscheinkrankheit" Xeroderma pigmentosum. Nun bewiesen US-Forscher mit einer in "Molecular Cell" publizierten Studie, dass UVRAG auch für völlig gesunde Menschen eine Rolle spielt.

Tests an Gewebeproben zeigten, dass je nach individuell unterschiedlicher Ausprägung des Gens nach einem Sonnenbad 50 oder nur 20 Prozent der UV-Schäden an der Haut innerhalb von 24 Stunden behoben werden. Das Team um Chengyu Liang hofft, dass sich aus den Forschungsergebnissen Ansätze zur Entwicklung von Wirkstoffen ableiten lassen, mit denen die schützende Aktivität des UVRAG-Gens erhöht werden kann. (red, 20. 5. 2016)

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