Fünf Uno-Blauhelmsoldaten in Mali getötet

19. Mai 2016, 11:40
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Truppenkonvoi fuhr in Sprengfalle

Bamako – Bei einem Angriff auf die UN-Friedensmission im Norden von Mali sind mindestens fünf aus dem Tschad stammende Soldaten getötet worden. Ein Truppenkonvoi stieß nördlich des Stützpunktes Kidal zunächst auf eine Sprengfalle, dann eröffneten unbekannte Angreifer das Feuer auf die Soldaten, wie die Vereinten Nationen am Donnerstag mitteilten.

Drei weitere Soldaten wurden bei dem Angriff bei Aguelhok vom Mittwoch verletzt. Seit Jahresbeginn sind demnach in der Sahara-Region Kidal bereits 12 UNO-Soldaten bei Angriffen mutmaßlicher islamistischer Terroristen getötet worden. Rund 300 Soldaten der Bundeswehr sind seit einigen Wochen im nordmalischen Gao stationiert. Die Stadt liegt weiter südlich als Kidal, dort kommt es seltener zu Angriffen. Der UN-Friedenstruppe Minusma in Mali gehören knapp 11.800 Soldaten und Polizisten an. (APA, 19.5.2016)

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