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Fondssparen leicht gemacht

27. Mai 2016, 12:56

Beim Anlegen in Fonds sind diverse Faustregeln zu beachten. Rainer Schnabl, Sprecher der Geschäftsführung der Raiffeisen KAG, über diese Grundsätze.

Bedingt durch die anhaltend niedrigen Zinsen an den Finanzmärkten befassen sich immer mehr Anleger mit den Alternativen zu klassischen Anlageformen wie Sparbuch oder Bausparvertrag. Dabei werden sie früher oder später auch beim Fondssparen ankommen, und das ist gut so. Dennoch gilt es, ein paar Faustregeln zu beachten.

Grundsätzlich gilt: Das Anlegen in Fonds ist bereits ab 50 Euro im Monat möglich und bietet neben einem niedrigen Einstiegsbetrag auch Individualität bei der Dauer der regelmäßigen Einzahlungen. Der Geldbetrag kann jederzeit erhöht, reduziert oder unterbrochen werden und lässt sich der persönlichen Situation jedes Einzelnen anpassen. Auch eine größere Zuzahlung ist zu jedem Zeitpunkt möglich.

Ansparziel, Veranlagungsdauer und Risikoneigung bestimmen

Fondsinvestments sind so vielfältig wie ihre Anleger selbst. Denn je nach Ansparziel, Veranlagungsdauer und Risikoneigung des Investors gibt es eine Vielzahl an Ausgestaltungen. Wichtig ist, dass das Investment am Ende zu den persönlichen Ansprüchen passt.

Nicht dem "richtigen Zeitpunkt" hinterherlaufen

Beim Versuch, den besten Einstiegszeitpunkt für ein Investment zu erwischen, sind schon die versiertesten Börsengurus gescheitert, und damit stehen sie nicht allein da. Denn dieser lässt sich verlässlich immer erst aus der Rückschau erkennen. Deshalb setzen Veranlagungsprofis nicht alles auf eine Karte, sondern verteilen ihr Veranlagungskapital zeitlich auf mehrere Gelegenheiten. Dieses Prinzip wird auch beim Fondssparen angewandt: Bei niedrigen Kursen bekommen Anleger für den Einzahlungsbetrag verhältnismäßig mehr Fondsanteile, bei hohen Kursen dementsprechend weniger. Wenn in billigen Phasen überdurchschnittlich viele Anteile zugekauft werden, kann dies das Gesamtinvestment bei steigenden Preisen aufwerten. Eine Garantie für sichere Profite gibt es allerdings nicht, auch Kapitalverluste sind möglich.

"Fondsausverkauf" nutzen

Eine wichtige Regel beim Fondssparen ist, bei Kursabwertungen nicht die Nerven zu verlieren. Im Gegenteil, schlechte Marktphasen können für weitere Investments genutzt werden, um billig Anteile zuzukaufen. Das ist wie beim Ausverkauf: Wenn beispielsweise Kleidung um 50 Prozent reduziert ist, greifen viele Konsumenten zu. Anleger machen oft genau das Gegenteil davon: Sie hören genau in diesen Phasen auf zu investieren und fangen erst dann wieder an zu kaufen, wenn die Kurse steigen und es teuer wird. Sie warten – wie beschrieben – auf den perfekten Zeitpunkt und investieren entweder nie oder eben immer in Hochphasen, weil sie den steigenden Kursen hinterherlaufen. Beim regelmäßigen Fondssparen wird automatisch auch dann investiert, wenn Kurse fallen.

Nicht alles auf eine Karte setzen, sondern streuen

Auch beim Fondssparen ist es wichtig, die Risiken so gut wie möglich zu streuen. Denn Fondsinvestments unterliegen den Entwicklungen der Kapitalmärkte und diese korrelieren mit vielen unterschiedlichen Faktoren wie Ölpreis, Inflation, steigenden Zinsen und politischen Ereignissen. Aus diesem Grund eignen sich gemischte Fonds – also Fonds, die von vornherein global in verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Rohstoffe und Branchen investieren – aufgrund ihrer breiteren Risikostreuung besonders gut zum Fondssparen. Die Fonds konnten ihre Stärke heuer bereits in der schwierigen Marktphase zu Jahresbeginn unter Beweis stellen. Wobei es auch bei diesen Fondslösungen zu Kursschwankungen bis hin zu Kapitalverlusten kommen kann. Bei der Raiffeisen KAG zählen gemischte Fondslösungen zu den Topsellern. Das Unternehmen bietet diese Fonds in verschiedenen Ausgestaltungen an, wobei die Gewichtung des Aktienanteils am gesamten Fondsportfolio entscheidend für die Risikoprägung aber auch den Ertrag ist.

Das Investment aktiv anpassen

Wichtig ist, die Aktienquote mit der voraussichtlichen Veranlagungsdauer abzustimmen. Generell gilt: Je länger man investieren kann, desto mehr Aktienquote verträgt das Investment, vor allem zu Beginn. Wem mehr als 15 Jahre für die Veranlagung zur Verfügung stehen, kann im ersten Drittel durchaus überproportional in Aktientitel investieren, denn diese bringen erfahrungsgemäß auch die höchsten Erträge. Danach empfiehlt sich – entsprechend der aktuellen Marktlage – eine gute Durchmischung. Gegen Ende der Veranlagungszeit sollte man den Aktienanteil und mit ihm das Risiko aus dem Investment herausnehmen bzw. reduzieren, um nicht von etwaigen Korrekturphasen getroffen zu werden.



Veranlagungen in Fonds sind dem Risiko von Kursschwankungen bzw. Kapitalverlusten ausgesetzt.

Die veröffentlichten Prospekte bzw. die Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG sowie die Kundeninformationsdokumente (Wesentliche Anlegerinformationen) der Fonds der Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft m.b.H. stehen unter www.rcm.at in deutscher Sprache (bei manchen Fonds die Kundeninformationsdokumente zusätzlich auch in englischer Sprache) zur Verfügung.

Das ist eine Marketingmitteilung der Raiffeisen Kapitalanlage GmbH, Mooslackengasse 12, 1190 Wien. Die Inhalte dieser Unterlage stellen weder ein Angebot-, eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung noch eine Anlageanalyse dar.
Stand: April 2016

  • Rainer Schnabl, Sprecher der Geschäftsführung der Raiffeisen KAG
    foto: pia morpurgo

    Rainer Schnabl, Sprecher der Geschäftsführung der Raiffeisen KAG

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