Ursula Stenzels Radio, das Hotel Bismarck und der Kalte Krieg

18. Mai 2016, 11:51
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Die einstige Bezirksvorsteherin der Inneren Stadt hat Schwierigkeiten, Ö3 zu empfangen – und vermutet Schreckliches

Bad Hofgastein / Wien – Lange ist Ursula Stenzel noch nicht bei der FPÖ. Erst kurz vor der Wiener Gemeinderatswahl im Herbst 2015 gab die damalige ÖVP-Bezirksvorsteherin des ersten Wiener Bezirks bekannt, für die Freiheitlichen zu kandidieren. Seitdem zeigt sie sich ihrer neuen Partei gegenüber aber vollends loyal und macht für Norbert Hofer, FPÖ-Kandidat bei der Präsidentschaftswahl, eifrig Werbung. Auch auf ihrem Facebook-Profil.

Dort äußerte sie am Sonntag einen schrecklichen Verdacht: Sie befinde sich gerade in ihrem "geliebten Hotel Bismarck in Hofgastein", postete Stenzel. Dort versuche sie mit ihrem "kleinen Radio", das Interview mit Norbert Hofer bei "Frühstück bei mir" auf dem ORF-Sender Ö3 zu hören – merkte aber, "dass Frequenz kaum zu finden ist".

Stenzel hofft jedenfalls, dass "keine Absicht dahintersteckt, Sendung mit Hofer zuzudecken". Denn das wäre "wie im Kalten Krieg!". (red, 18.5.2016)

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