Zauberpilze könnten Depressionen lindern – Van-der-Waals-Kräfte erstmals gemessen

18. Mai 2016, 09:30
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Zauberpilze könnten Depressionen lindern

London – Der Genuss von Zauberpilzen ("Magic Mushrooms") kann unangenehme Folgen haben, wie man etwa im Roman Die dunkle Seite des Mondes von Martin Suter nachlesen kann. Doch der in den Pilzen enthaltene Wirkstoff Psilocybin könnte womöglich zur Linderung bei schweren Depressionen führen, legt eine Studie im Fachblatt "Lancet Psychiatry" nahe, an der freilich nur zwölf Personen teilnahmen. Bei allen Probanden verbesserten sich die Symptome leicht, sieben zeigten noch nach drei Monaten eine positive Reaktion, bei fünf habe die Depression auch noch in der Zeit danach nachgelassen. (APA, red)

Abstract
The Lancet Psychiatry: "Psilocybin with psychological support for treatment-resistant depression: an open-label feasibility study."

Van-der-Waals-Kräfte erstmals gemessen

Basel – Sie sind das Geheimnis hinter den Kletterkünsten von Geckos: die Van-der-Waals-Kräfte, die für Adhäsion sorgen. "Sichtbar" werden sie freilich nur in der Summe, denn an sich sind sie extrem schwach. Physikern der Uni Basel ist es nun gelungen, diese kleinsten je ermittelten Kräfte zwischen einzelnen Atomen experimentell zu messen, wie sie im Fachblatt "Nature Communications" berichten. (red)

Abstract
Nature Communications: "Van der Waals interactions and the limits of isolated atom models at interfaces"

(18.5.2016)

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