Auf drei Abgelöste wartet ein Sitz im Nationalrat

17. Mai 2016, 16:39
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Nur Exminister Ostermayer hat kein Parlamentsmandat

Er galt als "der" Faymann-Mann, der engste Vertraute des Exkanzlers – und der Neue hat nicht ganz überraschend keinen Platz in seinem Team für Josef Ostermayer. Der Kanzleramts- und Kulturminister muss gehen und will "jetzt einmal nachdenken", sagte er "natürlich traurig" am Dienstag. Er habe auf seine "Rückkehrrechte immer verzichtet", daher sei seine berufliche Zukunft völlig offen. Ostermayer ist der Einzige der vier, die die Regierungsbank verlassen müssen, der nicht durch ein Nationalratsmandat abgesichert ist.

Bildungs- und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek ist das als niederösterreichische Listenerste sehr wohl und wird ihr Mandat, auf dem seit September der Schwechater Exbürgermeister Hannes Fazekas sitzt, auch annehmen. Außerdem bleibt sie Vorsitzende der SPÖ-Frauen.

Verkehrsminister Gerald Klug, der als steirischer Listenerster ebenfalls in den Nationalrat wechseln kann und wird, sagte zu seiner Ablöse: "Ich bedanke mich für drei sehr spannende und lehrreiche Jahre." Er übernimmt den Sitz des designierten Grazer SP-Chefs Michael Ehmann, der ohnehin demnächst ausgeschieden wäre.

Für die steirische Staatssekretärin Sonja Steßl muss Klaus Uwe Feichtinger weichen. (nim, APA, 17.5.2016)

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