"Homefront: The Revolution": Miserable Wertungen für den Guerilla-Shooter

17. Mai 2016, 13:25
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Der Kampf gegen nordkoreanische Invasoren kann auch in der Fortsetzung nicht überzeugen

Der Kampf gegen die Invasoren aus Nordkorea geht auch in Philadelphia nicht auf. Zumindest, wenn man den Meinungen der Kritiker Glauben schenken darf. Deep Silvers Shooter-Fortsetzung "Homefront: The Revolution" kommt vor dem Marktstart am 20. Mai für PC, PS4 und XBO in der Fachpresse alles andere als gut davon.

Kein Desaster

Der spannendste Aspekt scheint wie im ersten Teil das Szenario zu sein. Nordkorea besetzt die Vereinigten Staaten mithilfe von Hightech-Waffen und etabliert ein Terrorregime. Im zweiten Teil des dystopischen Shooters müssen Spieler in Philadelphia dem Widerstand unter die Arme zu greifen. Herausgekommen sei laut der Seite Videogamer ein typischer Open-World-Shooter, der Spieler repetitive Missionen erledigen und jede Menge Gegner beseitigen lässt.

"Trotz seiner Probleme ist 'Homefront: The Revolution' nicht das Desaster, das man sich erwartet hat, und es macht vieles richtig. Wenn man heuer ein 'Far Cry'-Spiel spielen möchte, aber keine Stöcke auf Mammuts werfen will, lohnt es sich, reinzuschauen", so Videogamer.

Solide, aber uninspiriert

"Vielleicht das Traurigste an 'Homefront: The Revolution' ist, dass es ordentlich entwickelt wurde. Es ist nicht buggy und läuft reibungslos", schreibt Polygon. "Die Waffen fühlen sich gut an, das einzige Vehikel (ein Motorrad) ist leicht zu steuern. Aber zu keinem Zeitpunkt scheint es mehr erreichen zu wollen, als die Anforderungen an einen Open-World-Shooter zu erfüllen."

Die Kritiker von IGN finden weniger ausgeglichene Worte. "Obwohl die Welt einige coole Konzepte aufweist, fühlen sich schlussendlich alle Elemente des Spiels repetitiv, unausgegoren und gar überflüssig an. Über die gesamte Kampagne hinweg schafft es die Kampagne nicht, ein befriedigendes – oder gar voll funktionierendes – Shooter-Erlebnis abzuliefern."

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Video: Trailer zu "Homefront: The Revolution"

Langweilig

Spielekritiker Jim Sterling kann selbst den positiven Aspekten wenig abgewinnen und macht im Gegensatz zu Polygon sehr wohl auch technische Probleme dafür verantwortlich. "'The Revolution' wir in seinem Genre von jedem anderen Big-Budget-Spiel dieser Generation übertrumpft. Selbst wenn man außer Acht lässt, wie schlecht die PC-Version läuft. Dieses Spiel ließ mich unwohl fühlen und langweilte mich zutiefst." (zw, 17.5.2016)

"Homefront: The Revolution" erscheint am 20. Mai für PC, PS4 und Xbox One.

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    bild: homefront: the revolution
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