Highend-Androiden: "Hardware-Unterschiede spielen kaum eine Rolle"

17. Mai 2016, 12:01
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"c't": "Galaxy-S7 bietet schon fast ein Rundum-sorglos-Paket"

Hochauflösende Displays, lange Akkulaufzeiten, schnelle Prozessoren und herausragende Kameras – das versprechen die Flaggschiffe der Smartphone-Hersteller. Doch lassen diese Android-Handys tatsächlich keine Wünsche offen? Nicht ganz, schreibt das Computermagazin "c't".

"Fast ein Rundum-sorglos-Paket"

Sechs Highend-Smartphones wurden getestet. "Zwar bietet das Samsung Galaxy S7 schon fast ein Rundum-sorglos-Paket", findet die Zeitschrift, "die Konkurrenten von HTC, Motorola, LG, Huawei und Gigaset haben jedoch alle Kleinigkeiten zu bieten, die man beim S7 nicht findet." So hat nur das LG G5 einen austauschbaren Akku. Nur das Motorola X Force bietet ein bruchsicheres Display, wenn auch auf Kosten der Eleganz. Und Fans von Schwarzweiß-Fotografie finden nur im Huawei P9 eine echte Monochrom-Kamera.

Darüber hinaus liegen die größten Unterschiede zwischen den Luxus-Smartphones in den Prozessoren. Während die Qualität der CPUs von Samsung, HTC, Huawei und LG gleichwertig ist, wurde im Gigaset ME pro und im Motorola X Force der über ein Jahr alte Snapdragon 810 verbaut. Dieser gehört zwar zu den schnelleren Smartphone-CPUs, von Highend kann man hier jedoch nicht mehr sprechen.

Problem: Veraltete Android-Version

Insgesamt spielen die Hardware-Unterschiede jedoch im Alltag kaum eine Rolle. Einzig eine veraltete Android-Version wie derzeit noch auf dem Gigaset ME pro bringt handfeste Nachteile mit sich. Die Kaufentscheidung beeinflussen könnte darüber hinaus die Wahl zwischen einem LCD und einem OLED-Display. "Zwar schnitten im Test alle LCDs gut ab", erklärt c't, "wer aber die volle Farbenpracht und den höchsten Kontrast verlangt, sollte zu einem OLED-Gerät greifen." (red, 17.5.2016)

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C't

  • Lob gibt es für das Galaxy S7.
    foto: apa

    Lob gibt es für das Galaxy S7.

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