Vodafone baut Milliardenverlust

17. Mai 2016, 09:03
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Tagesgeschäft lief besser als erwartet

London – Der britische Mobilfunker Vodafone hat im vergangenen Geschäftsjahr einen Mrd.verlust eingefahren. Weil Abschreibungen und Finanzierungskosten stiegen und der Konzern sich diesmal keine Mrd.schwere Steuergutschrift berechnete, stand im Geschäftsjahr 2015/16 (Ende März) unterm Strich ein Verlust von 3,82 Mrd. britischen Pfund (4,85 Mrd. Euro), wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Vor einem Jahr hatte der Konzern vor allem wegen positiver Steuereffekte noch 5,92 Mrd. Pfund verdient. Der Umsatz schrumpfte wegen der starken britischen Währung um 3 Prozent auf 40,97 Mrd. Pfund – aus eigener Kraft hat Vodafone aber Boden gut gemacht und vor allem im vierten Quartal besser abgeschnitten als von Experten gedacht.

Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ging das Ergebnis (Ebitda) um 2,5 Prozent auf 11,61 Mrd. Pfund zurück. Der Konzern stellt seine Bilanzierung nun kurz vor der 'Brexit'-Abstimmung im Vereinigten Königreich auf den Euro um. Im laufenden Geschäftsjahr rechnet das Management um Vittorio Colao mit einem Ebitda von 15,7 bis 16,2 Mrd. Euro – das liegt oberhalb der durchschnittlichen Schätzungen von Experten. Die Dividende will Vodafone jährlich steigern. (APA, 17.5.2016)

  • Bei Vodafone ist nicht nur das Logo rot.
    foto: reuters / fassbender

    Bei Vodafone ist nicht nur das Logo rot.

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