Yellowstone-Nationalpark: Touristen packten Bison in Kofferraum

17. Mai 2016, 06:41
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Übertriebene Fürsorge kostete Kälbchen das Leben

Washington – Zwei Touristen haben im Yellowstone-Nationalpark (US-Bundesstaat Montana) versucht, ein Bisonkalb vor der Kälte zu retten – und damit letztlich sein Todesurteil gefällt. Die Touristen hätten das neugeborene Kälbchen in den Kofferraum ihres Geländewagens gepackt und an die Park-Ranger übergeben. Begründung: Sie dachten, dem Tier sei kalt.

Die Ranger versuchten anschließend, das Bison-Junge wieder in seine Herde zu integrieren – ohne Erfolg. Stattdessen hatte es sich an den Umgang mit Menschen gewöhnt und näherte sich immer wieder Autos und Fußgängern. Es habe keine andere Lösung gegeben, als es zu töten. Angriffe von Bisons gehören zu den häufigsten Unfällen mit Touristen im Yellowstone-Park. (APA, 17.5.2016)

  • Die Mutter verstieß das Bisonkalb, das sich bereits an Menschen gewöhnt hatte.
    foto: apa/afp/john macdougall

    Die Mutter verstieß das Bisonkalb, das sich bereits an Menschen gewöhnt hatte.

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