Spaces: Neue Google-App für gemeinsame Interessen

17. Mai 2016, 08:00
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Ermöglicht einfaches Tauschen von Videos, Bilder und Texten in einer gemeinsamen Gruppe

Wer meint, das Angebot von Google zeichne sich bereits jetzt durch eine verwirrende Anzahl unterschiedlicher Apps und Services zum Teilen von Inhalten mit Freunden und Bekannten aus, der sollte die folgende Nachricht besser ignorieren. Unter dem Namen Spaces stellt das Unternehmen nun nämlich neben Hangouts, Google+ und Co. ein weiteres Tool für diesen Aufgabenbereich zur Verfügung.

Gruppensammlung

Spaces soll dabei helfen, sich in Gruppen rund um beliebige Themen zu organisieren. Jeder User der App kann einen neuen Space erstellen und Freunde oder bekannte zur Teilnahme einladen. Gemeinsam können dann Bilder, Videos und Texte aus verschiedensten Quellen zusammengetragen werden, woraus ein gemeinsamer Wissenspool entsteht.

grafik: google
Gemeinsame Interessen im kleinen Kreis teilen: Dabei soll Spaces helfen.

Nutzungsbeispiele

Google sieht den Sinn von Spaces vor allem in der Recherche, etwa zur Vorbereitung einer gemeinsamen Reise oder auch für Lerngruppen. Doch auch für die Organisation rund um eigene Interessen wie Comic-Bücher oder Kochrezepte biete sich die Software an. Letzteres ist insofern interessant, da Google bisher die User dazu gewinnen wollte, all dies im Rahmen seiner Google+ Communities vorzunehmen. Die Trennlinie zieht man offenbar vor allem daran, dass Spaces vornehmlich für den kleineren – und privaten – Kreis gedacht ist.

Funktionalität

Um das Aufspüren von Inhalten zu erleichtern, integriert Spaces direkt in der App sowohl Google- als auch Youtube-Suchen. Natürlich gibt es aber auch eine interne Suchfunktion für die App, um den Überblick zu bewahren. Zudem ist es natürlich möglich das geteilte zu kommentieren und diskutieren, in einer eigenen Konversationsansicht, werden dabei die aktuellsten Wortmeldungen übersichtlich präsentiert.

grafik: google
Spaces

Angebot

Spaces ist für Android und iOS verfügbar, zudem gibt es eine Web-Version. Voraussetzung für die Nutzung des Dienstes ist das Vorhandensein eines Gmail-Accounts. Eine erste große Feuertaufe soll Spaces übrigens im Rahmen der am Mittwoch startenden Google I/O-Konferenz geben: Dort will das Unternehmen nämliche offizielle Spaces für jeden einzelnen Vortrag erstellen, damit die Teilnehmer weiterführend Informationen zusammentragen können. (Andreas Proschofsky, 17.5.2016)

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