Arsenal im Finish zur Vize-Meisterschaft, Prödl netzt

15. Mai 2016, 18:33
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Lokalrivale Tottenham wirft mit 1:5 in Newcastle Platz zwei weg

London – Arsenal ist noch Vizemeister der englischen Fußball-Premier-League geworden. Die "Gunners" feierten am Sonntag zum Abschluss einen 4:0-Heimsieg über das abgeschlagene Schlusslicht Aston Villa, während der bisherige Tabellenzweite Tottenham Hotspur beim Fixabsteiger Newcastle United mit 1:5 in ein Debakel schlitterte.

Tottenham-Trainer Mauricio Pochettino entschuldigte sich nach der Partie bei den Fans für die unterirdische Vorstellung seiner Mannschaft. Dies sei sein"schlimmster Tag" als Trainer, sagte der Spanier. Er sei beschämt ob der Leistung.

Manchester City hat nach einem 1:1 in Swansea den Platz in der Champions-League-Qualifikation fix. Die "Citizens" haben die um 18 Treffer bessere Tordifferenz als der drei Punkte zurückliegende Stadtrivale ManUnited.

Prödl trifft

Sebastian Prödl erzielte beim 2:2 von Watford im Heimspiel gegen Sunderland den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich (48.). Damit landete der Prödl-Klub auf dem 13. Endrang. Marko Arnautovic verbesserte sich mit Stoke City nach einem 2:1-Heimerfolg über den bisherigen Tabellensechsten West Ham United noch auf Rang neun. Und Christian Fuchs erreicht mit Meister Leicester City ein 1:1 beim entthronten Champion Chelsea. Damit hatten die "Füchse" am Ende beeindruckende zehn Punkte Vorsprung auf Vizemeister Arsenal, für den Oliver Giroud mit einem Dreierpack (5., 78., 80.) der Matchwinner gegen Aston Villa war.

Reds auf Platz acht

Liverpool verpasste mit einem 1:1 bei West Bromwich die Europacup-Teilnahme über die Liga und nimmt am Ende den achten Rang ein. Sollten die "Reds" aber am kommenden Mittwoch das Europa-League-Finale in Basel gegen Titelverteidiger FC Sevilla gewinnen, dann hätten sie einen Fixplatz in der Champions-League-Gruppenphase sicher. Fix international dabei ist Southampton nach einem 4:1 über Crystal Palace. West Ham United rutschte durch das 1:2 in Stoke auf Rang sieben ab und muss nun auf den Cup-Sieg von Manchester United am kommenden Samstag im Londoner Wembley-Stadion gegen Crystal Palace hoffen.

Kevin Wimmer verfolgte die peinliche Abschlussvorstellung von Tottenham Hotspur nur von der Bank. Damit verabsäumten es die "Spurs", erstmals seit 1995 wieder vor dem Erzrivalen Arsenal abzuschließen. Seit der Franzose Arsene Wenger 1996 das Traineramt bei den "Gunners" übernommen hat, hatte Tottenham bisher stets das Nachsehen in der Endtabelle. (APA, red, 15.5. 2016)

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