Mann warf in Deutschland sein Baby durch Wohnungsfenster in den Tod

15. Mai 2016, 12:30
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32-Jähriger verletzte weiteres Kind und Frau mit Messer

Mainz – Ein Vater soll im pfälzischen Frankenthal sein Baby aus dem Fenster seiner Wohnung im zweiten Stock in den Tod geworfen haben. Das zwei Monate alte Mädchen überlebte den Aufprall nicht und starb in der Nacht zum Samstag noch am Tatort, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Der Mann soll auch seine Lebensgefährtin und seine sechs Jahre alte Tochter mit Messerstichen verletzt haben.

Das Amtsgericht Frankenthal erließ Haftbefehl gegen den 32-Jährigen. Er sitzt in Untersuchungshaft. Der Frankenthaler und seine 20 Jahre alte Partnerin waren nach Darstellung der Polizei in der Nacht auf Samstag in Streit geraten. Worum es dabei ging, war am Pfingstsonntag noch unklar. Die Auseinandersetzung sei eskaliert, der Mann habe mit einem Messer auf die Frau eingestochen. Diese habe verletzt aus der Wohnung fliehen können. Danach habe der Mann den Säugling gepackt und aus dem Fenster des Mehrfamilienhauses geworfen. Das Baby überlebte den Aufprall nicht.

Als die Polizei am Tatort eintraf, habe der Mann seine vier und sechs Jahre alten Kinder aus einer früheren Beziehung im Arm gehalten – und das Messer in der Hand. Das sechsjährige Mädchen wurde von Messerstichen verletzt und ebenso wie die 20 Jahre alte Frau in ein Krankenhaus gebracht.

Die Beamten überwältigten den 32-Jährigen. Bei der Festnahme wurde der Familienvater verletzt, konnte aber wenige Stunden später aus dem Krankenhaus entlassen werden. Er sitzt seit Samstagnachmittag in Untersuchungshaft. (APA, dpa, 15.5.2016)

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