Altach geht auf Platz sieben los

13. Mai 2016, 16:06
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Vorarlberger streben gegen Ried erfolgreichen Saisonabschluss an

Altach/Ried – Altach und Ried haben den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga gesichert. In der 36. und letzten Runde können die beiden Teams daher im direkten Duell in der Cashpoint-Arena am Sonntag (17.30 Uhr) ohne Druck spielen. Den Oberösterreichern reicht bereits ein Punkt, um Platz sieben zu fixieren. Die achtplatzierten Altacher müssen gewinnen, um an Ried noch vorbeizuziehen.

Die Innviertler hatten den Ligaverbleib schon in der 34. Runde mit einem 2:0-Erfolg gegen Grödig fixiert, was folgte war eine herbe 0:5-Heimklatsche gegen die Wiener Austria am Mittwoch. Chefcoach Paul Gludovatz war über die höchste Liganiederlage seiner Elf seit September 2013 (0:5 gegen Salzburg) erbost und hofft, dass seine Spieler nun im Ligafinish eine Reaktion zeigen. "Die Spieler müssen zeigen, dass das Spiel gegen die Austria ein einmaliger Ausrutscher war", forderte der 69-Jährige.

Die Altacher durften erst am Mittwoch dank eines 1:1 bei Rapid über den Klassenerhalt jubeln. Aufgrund des besseren Torverhältnisses liegen sie aktuell vor Mattersburg auf Rang acht. Dabei soll es aber nicht bleiben. "Wir wollen zum Abschluss nicht nur den Fans und Sponsoren etwas bieten, sondern auch gegen Ried gewinnen. Wir wollen Platz sieben, das ist ganz klar das Ziel", erklärte Altach-Trainer Damir Canadi.

Dafür muss aber die Serie von sechs sieglosen Spielen beendet werden. Am 2. April beim Heim-2:0 gegen die Austria holte die Canadi-Truppe letztmals drei Punkte. Vor der Partie werden Felix Roth und Alexander Pöllhuber, deren Verträge nicht verlängert werden, genauso verabschiedet wie der scheidende Tormanntrainer Thomas Schneider. Altachs dritter Goalie Sebastian Brandner wird die Trainerausbildung machen und soll in Zukunft in dessen Fußstapfen treten. (APA, 13.5.. 2016)

Mögliche Aufstellungen:

SCR Altach – SV Ried (Altach, Cashpoint-Arena, SR Hameter). Bisherige Saisonergebnisse: 0:2 (a), 1:3 (h), 2:0 (a)

Altach: Lukse – Zech, Ortiz, Zwischenbrugger – P. Salomon, Jäger, Prokopic, Netzer, Schreiner – M. Harrer, Aigner

Ersatz: Kobras – A. Pöllhuber, Galvao, Schilling, D. Luxbacher, Seeger, Tajouri, Topcagic, Hofbauer

Es fehlen: Ngwat-Mahop, Lienhart (beide muskuläre Probleme im Oberschenkel), Roth (Rückenprobleme)

Ried: Gebauer – Hart, Janeczek, Filipovic – Bergmann, Streker, Brandner, Prada – Kreuzer, F. Schubert, Möschl

Ersatz: Durakovic – Antonitsch, Frank, Polverino, Honsak, T. Fröschl, Sikorski

Fraglich: Reifeltshammer (krank)

Es fehlen: Gavilan (Seitenbandzerrung), Elsneg, Ziegl (beide angeschlagen), Trauner (Kreuzbandriss), Walch (Muskelverletzung)

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