In Elend und Sorge

Reportage15. Mai 2016, 17:00
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Eines Tages, versprach ich mir, wirst du in den Ostharz zurückkommen. Nach Elend und nach Sorge, zwei Orte in der ehemaligen DDR, die auf wundersame Weise sehr viel über die Geschichte Deutschlands erzählen

Unsere Welt ist voller Wahnsinn und Wunder. Sie hält die unglaublichsten Geschichten bereit. Und doch sind sie wahr, meine Erlebnisse um den Holländer und sein Hotel Sorgenfrei, und ihr Schicksal bündelt wie unter einem Brennglas die sozialen und politischen Verwerfungen der Gegenwart. Bevor ich allerdings in die Geschichte eintauche, muss ich erzählen, wie sie mich fand.

Dreißig Jahre ist es her, als ich zusammen mit einem Fotografen jenes Deutschland bereiste, das damals BRD hieß und von der DDR abgetrennt war. Wir kamen auch in den Harz. Dabei stieß ich auf zwei Namen, die auf mich wie magische Schlüssel wirkten: Elend! Sorge! Dort musste ich hin!

foto: ernst spycher
Gerne würden wir uns mit den Bewohnern von Elend unterhalten. Aber das Dorf bleibt den ersten Eindrücken treu: Wir stoßen kaum auf Menschen.

Leider lag zwischen uns und den beiden Dörfern der Todesstreifen. So machten wir einen gewaltigen Umweg über einen der Grenzübergänge, die wir benützen durften, um von hinten her in die Dörfer einzufallen. Aber auch das war nicht möglich. Elend und Sorge lagen im Zonensperrgebiet, in das man nur mittels Passierschein gelangen konnte.

Ich glaube mich zu erinnern, dass wir am Ende auf einer löchrigen Straße einen Hügel überqueren wollten. Auf der Kuppe stand ein Schild, das uns die Weiterfahrt untersagte. Wir schauten hinab ins Tal und sahen in der Ferne ein paar Dächer. Das ist Elend, behauptet die Erinnerung. Eines Tages, versprach ich mir, wirst du nach Elend fahren. Du wirst dich auf den Hügel stellen und hinunterschauen und wirst die Häuser entdecken und hinabfahren und sie aus der Nähe betrachten.

Schon kam der November 1989. Die Mauer zerbarst. Die Erinnerung drängte. Aber die Jahre vergingen. Irgendwie mangelte es immer an der Gelegenheit, die Reise in den Ostharz anzutreten. In der Rückschau wurden Elends Ziegeldächer von immer satterem Rot und die Hauswände so strahlend weiß, als habe man sie eben frisch getüncht, obwohl doch alles, was im Bereich der ehemaligen DDR lag, den Ruf des Abgewirtschafteten und Verkommenen hatte.

25 Jahre mussten verstreichen, bis ich im heurigen März mit einem Fotografen von Berlin aus südwärts fahre, um endlich nach Elend zu gelangen und nach Sorge. Vor kurzem hat es geschneit, an den Straßenrändern liegen vereinzelt Schneehäufchen, jetzt trieft alles, die Häuser, die Straßen, Wiesen und Wälder. Elend wirkt ausgestorben. Nur einmal sehen wir eine alte Dame mit ihrem Hund über die große Wiese inmitten des Dorfes eilen, auf der die kleinste Holzkirche Deutschlands steht.

Rund um diese freie Fläche stehen putzige Einfamilienhäuser mit Holzfassadenverkleidungen und ein paar Wohnblocks. Dann gibt es noch den Bahnhof der Harzquerbahn und ein paar Hotels, von denen nur eines in Betrieb ist. Aber den Blick, der mir die Erinnerung vorgaukelte, gibt es nicht. Elend ist von dichtem Wald umzingelt.

Zum Eindruck der Verlassenheit passt eine mächtige Waldvilla: der Dachstuhl ist ausgebrannt. Eingestürzt ist, was die Flammen übrig ließen. Die schwer gezeichnete Ruine eines einst prächtigen Gebäudes mit Holzaufbauten über steinigem Untergeschoss erzählt die Geschichte eines unerbittlichen Niedergangs. Brandstiftung, erfahren wir, vor inzwischen bald zehn Jahren; der Besitzer: verschwunden, mehrere Auktionen: ohne Erfolg. Auch das größte Hotel des Ortes steht seit vielen Jahren leer. Der Investor: ebenfalls verschwunden. Die Zukunft: ungewiss. In viel besserem Zustand sind die meisten Einfamilienhäuser. Sie machen Elend zu einem schier romantischen Dorf.

Der Bürgermeister von Elend wird uns erzählen, man lebe schlecht und recht vom Tourismus oder man pendele um der Arbeit willen nach Braunlage und nach Schiercke, dem St. Moritz des Nordens, oder in die wunderschöne Fachwerkstadt Wernigerode. Schauen Sie auf die Uhr, wird er uns auffordern, es gibt keinen Punkt in Elend, von dem aus Sie nicht in fünf Minuten im Wald sind, in der Natur. An dem Tag wird es nicht regnen. Es wird ein Tag werden, wie man ihn sich prächtiger nicht vorstellen kann.

Während der Woche, die wir in der Gegend verweilen, ist das Wetter launisch und wechselhaft. Graupel, Hagel, Schnee. Sonne, Wind und Nebel. Wir werden alles erleben. April im März, wird der Bürgermeister sagen und uns den Teufelssteg zeigen, über den 1777 Goethe schritt: "Und wenn der Sturm im Walde braust und knarrt, / Die Riesenfichte stürzend Nachbaräste / Und Nachbarstämme quetschend niederstreift / Und ihrem Fall dumpf hohl der Hügel donnert, / Dann führst du mich zur sichern Höhle (...)", heißt es im Faust 1. Die Riesenfichten oder Talwächter gibt es noch, auch wenn Goethe wohl eine andere meinte. Die größte ist einundvierzig Meter hoch und 200 Jahre alt.

Vor der Wende hatte Elend 632 Einwohner, jetzt sind es noch 360. Den Kindergarten hat man uns weggenommen, wird sich der Bürgermeister beklagen, es ist schwierig, die Jungen im Dorf zu halten. Früher, wird er sich erinnern, war Elend ein lebhafter Ort. Er wird behaupten, das Wort Elend komme von "Eli Lenti", was das ferne oder fremde Land bedeute, und Sorge leite sich von Zarge ab, dem seitlichen Bauteil eines räumlichen Gegenstandes. Namenskundler sind allerdings der Überzeugung, dass die Bezeichnungen die zur Zeit der Gründung der Orte herrschenden bitteren Verhältnisse beschreiben. Elend und sorgenvoll war die Gegend ohne Zweifel zu Zeiten der Königreiche, Herzogschaften und Fürstentümer. Alles war Wald, alles war unwegsam, man überlebte als Köhler, als Waldarbeiter oder als Mineur in den Bergwerken des Harzes. Erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts kam Wohlstand in die Gegend, sie wurde touristisch entdeckt. Dörfer wandelten sich zu Kurorten, man baute Hotels und die Schmalspureisenbahn. Der Erste Weltkrieg dämpfte die kurze Euphorie, die Zwischenkriegszeit brachte neue Gäste, während der Weltwirtschaftskrise verlor man sie wieder. Dann kamen die Nazis und, nachdem sich das Kriegsglück gewendet hatte, die Verwundeten und Versehrten von der Front. Endlich eroberten Amerikaner die Gegend. Sie tauschten sie mit den Russen gegen andere Gebiete, um Grenzen zu begradigen. Elend und Sorge waren russische Besatzungszone, dann Randsiedlungen der DDR, und als diese begann, die Grenze zur BRD hermetisch abzuriegeln, gerieten beide Ortschaften ins Zonensperrgebiet.

Nicht nur der Bürgermeister scheint sich gerne und mit einem gewissen Stolz an diese Vergangenheit zu erinnern. Man spielte eine Rolle. Man hatte eine Funktion. Grenztruppen lebten in Kasernen am Rande der Dörfer und wollten unterhalten werden. Den Bewohnern ging es gut, weil die Organe des Staates hier ihre Ferien verbrachten. Der Alltag war berechenbar, existentielle Ängste spielten keine Rolle und man wurde nicht ständig mit Schreckensnachrichten und Neuem konfrontiert. Man empfand sich als große Familie, die zwar autoritär geführt wurde und Widerspruch mit Strafen parierte. Aber den Braven ging es gut. Und etwas anderes als Angepasste gab es kaum, weil nach mehreren "Säuberungen" nur noch politisch Zuverlässige in Sorge und Elend wohnen durften. So wurde man zu Gastgebern jener, die das System mit Ferienzeit belohnte, Gastgeber also für Leute, die feiern, den Alltag vergessen und in gepflegtem Rahmen die Sau rauslassen wollten. Alle vierzehn Tage kamen neue Gruppen ins Dorf, während die Versuche, über die Grenze und in den Westen abzuhauen, seltener und selten wurden.

Gepflegt die Sau rauslassen

Jetzt allerdings sind wir im Hotel die einzigen Gäste. Überall gähnende Leere und eine Einrichtung, die noch immer an die DDR erinnert. Im April oder im Mai, erzählt uns der Wirt, beginnt die Saison. Im Sommer wird es wieder ruhig, da fahren die Urlauber lieber an die See, aber im Herbst geht es richtig rund. 1,1 Millionen Fahrgäste transportierte letztes Jahr die Harzquerbahn mit ihren historischen Dampflokomotiven. Sie verbindet die Dörfer des Ostharzes mit dem Brocken, dem berühmten Blocksberg, dem Berg der Hexen und Teufel, und ist damit die beliebteste Attraktion dieser schönen Landschaft, die hauptsächlich aus Wäldern, Tälern und schroffen Hängen besteht.

Gerne würden wir uns mit den Bewohnern von Elend unterhalten. Aber das Dorf bleibt den ersten Eindrücken treu: Wir stoßen kaum auf Menschen. Am dritten Tag treffen wir endlich den Bürgermeister. Zu DDR-Zeiten war er bei den Grenzschutztruppen. Als an jenem 12. November 1989 um 14.30 Uhr die Grenzzäune durchschnitten wurden, war er zuerst verwundert, dass so etwas überhaupt möglich ist, dann neugierig. Wir wollten sehen, erzählt er, wie es drüben aussieht, diesem "Drüben", das ja so etwas wie die Hölle sein musste. Wir gingen nach Braunlage und wurden von der Bevölkerung willkommen geheißen. Dann sah ich die Auslage einer Fleischhauerei, sagt er, ich hatte in meinem ganzen Leben noch nie so viel Fleisch und Würste auf einem Haufen gesehen. In diesem Moment brach für mich das System der DDR zusammen. Alles, was eigentlich uns zugestanden wäre, hatte man für Devisen an den Westen verhökert.

Reden Sie mit Kukki, empfiehlt er uns, Kukki ist eine Attraktion. Wir treffen ihn in seinem Büro, das man, höflich gesprochen, als eher unmodern bezeichnen mag. Kukki ist ein wohlbeleibter älterer Herr, der sächselnd nuschelt, sodass er beinahe unverständlich ist. Ich war, sagt er, Major in der Volksarmee, ich hatte eine Militär-Musikkapelle, die Harmonie X, wir spielten Unterhaltungsmusik, DDR-Schlager – Das kann ich nie vergessen, Die erste Nacht am Meer und Zum Tanzen gehören vier Beine -, wir waren die Besten. Falsche Bescheidenheit kennt Kukki nicht. Nach der Wende erwirbt er um ein Trinkgeld eine alte Gulaschkanone, stellt sie in der Nähe der Grenze auf und verkauft Erbsensuppe. Die Touristen, sagt er, haben mir von Anfang an aus der Hand gefressen. Inzwischen betreibt er zwei Stände und verkauft seine Suppe in Dosen. Pro Jahr um die hunderttausend Stück! Er hat die Wende vom Offizier zum Unternehmer geschafft. "Kukki's Original Erbsensuppe" ist in ganz Sachsen-Anhalt weltberühmt.

Unersprießlich ist die Entwicklung in Sorge. Einst 200, sind es inzwischen nur noch 89 Menschen, die in diesem idyllischen Dorf im Tal der Warmen Bode wohnen wollen, und niemand, wird uns die Bürgermeisterin verraten, ist unter vierzig. Dass man die Dörfer verkommen lässt, wird sie behaupten, das ist politischer Wille. Die einzigen Attraktionen von Sorge sind das Grenzlandmuseum und der Zaun. Man hat, um den Besuchern irgendetwas zu bieten, ein Stück Befestigung stehen lassen. Ungefähr viertausend Interessierte kamen letztes Jahr ins Dorf, um Erinnerungen an den Grusel der Wachtürme, Zäune, Stolperdrähte, Hundelaufkorridore und Selbstschussanlagen zu verspüren.

Jetzt allerdings sind wir schon wieder mutterseelenallein unterwegs. Weil es in Sorge kein Gasthaus gibt, das Museum geschlossen und die Tür zum Gemeindeamt versperrt ist, und weil am Bahnhof niemand auf die Eisenbahn wartet, irren wir ratlos herum. Natürlich könnte man beim einen und anderen Haus anklingeln: Wir kämen uns wie Eindringlinge vor in ein System, das sich abkapselt und in Ruhe gelassen werden will.

Bis wir das Hotel Sorgenfrei entdecken. Es wirkt zwar auch verlassen. Aber ein Hotel ist ein Hotel, also klingeln wir an. Ein freundlicher Mann öffnet die Tür. Ja, er ist der Besitzer, wir dürfen eintreten, er unterhält sich gerne mit uns. Er habe nämlich im Moment zu kämpfen, gegen das Dorf, gegen das Land und eigentlich gegen die halbe Welt. Er ist Holländer, erfahren wir, das Hotel kaufte er vor ein paar Jahren. Vor der Wende war es ein Ferienheim des FDGB. Nach der Wende wurde es restituiert, aber der Besitzer verlor schnell das Interesse am Objekt. Siebzehn Jahre lang stand es leer und verfiel vor sich hin, bis der Holländer es 2011 um ein paar tausend Euro erwarb und die nötigsten Reparaturen durchführte, damit er Gäste beherbergen konnte.

Das Verfahren ist in Schwebe

Wir schauen uns um. Still ist es im Haus, offenbar sind wir auch hier allein. Aber es wirkt nicht verlassen. Es wirkt eher, als habe hier noch vor kurzem Betrieb geherrscht. Halb aufgeräumt oder halb verwildert: Es ist, als ob ungewiss sei, in welche Richtung sich das Hotel entwickeln wolle. Der Holländer lacht. Besser, sagt er, könne man die Lage nicht umschreiben. Er sei nämlich im Sommer 2015, mitten in der sogenannten Flüchtlingskrise, mit dem Land Sachsen-Anhalt übereingekommen, eine bestimmte Anzahl von Flüchtlingen aufzunehmen. Man habe ihm 160 Syrer und Syrerinnen geschickt, gute, freundliche und überaus dankbare Leute, die sich hier sehr wohlgefühlt hätten. Leider habe das Dorf von Anfang an feindselig reagiert. Aber er hatte einen Vertrag mit dem Land.

foto: ernst spycher
Hotel Sorgenfrei: Nach der Wende wurde es restituiert, aber der Besitzer verlor schnell das Interesse am Objekt. Siebzehn Jahre lang stand es leer und verfiel vor sich hin, bis der Holländer es 2011 um ein paar tausend Euro erwarb und die nötigsten Reparaturen durchführte, damit er Gäste beherbergen konnte, zuletzt 160 Syrer und Syrerinnen.

Bis es nach sechs Wochen zu einer unerwarteten Wendung kam: In einem Nebengebäude des Hotels wurde eine Cannabisplantage entdeckt. Allen war sofort klar: Holländer plus Cannabis gleich Drogenhändler. Die Landesverwaltung zog die Flüchtlinge ab, weil man sie nicht in einem kriminellen Umfeld belassen könne. Die Flüchtlinge, konnte man am nächsten Tag in der Zeitung lesen, hätten das Hotel unter Tränen verlassen.

Dem Holländer droht ein Verfahren. Allerdings scheint er seine Unschuld beweisen zu können. Offenbar wurde die Plantage von Leuten aus der Umgebung angelegt, die wussten, dass das Gebäude bis zu seiner Renovierung unbenutzt bleiben würde. Das Verfahren ist in der Schwebe, der Schaden angerichtet, und auch ein Freispruch wird an der Haltung der ansässigen Bevölkerung wenig ändern. Niemand redet mit mir, beklagt er sich, und meine Versuche, die Einheimischen in die Gaststube einzuladen, sind alle fehlgeschlagen. Aufgeben will er nicht. Wenn das Verfahren niedergeschlagen ist, sagt er, werde ich Sachsen-Anhalt auf Erfüllung unseres Vertrags verklagen.

Am Tag unserer Abreise treffen wir noch die Bürgermeisterin von Sorge, eine resolute Dame, die energisch den Vorwurf zurückweist, man sei den Fremden unfreundlich begegnet. Allerdings, sagt sie, war es natürlich eine Dummheit, 160 Muslime in ein Dorf mit 89 Einwohnern zu verpflanzen. Trotzdem haben wir uns mit der Situation arrangiert. Die Cannabisplantage allerdings habe das Fass zum Überlaufen gebracht. Unter diesen Umständen, sagt die Bürgermeisterin, war es für die armen Menschen leider das Beste, aus Sorge wegzugehen.

Jetzt lebt der Holländer wieder allein in seinem großen Hotel. Allein? Nicht ganz. Bei ihm geblieben ist ein junger Syrer, der eine Aufenthaltsbewilligung besitzt. Und Nadine aus Berlin, eine Sängerin, die bei Deutschland sucht den Superstar mit ihrem Song Internet ist so geil bis in die dritte Runde kam, bevor sie flog. Auf seinen unergründlichen Pfaden hat sie das Schicksal nach Sorge verschlagen, wo sie nun von einer großen Karriere träumt.

In Sorge ist Ruhe eingekehrt. Man wartet auf den Frühling. Man wartet auf Gäste. Aber diese Gäste werden wie früher nicht aus der Fremde, sondern aus der eigenen Heimat stammen. "Ich bin", schrieb Goethe an seine Charlotte anlässlich einer Visite im Harz, "auf dem rechten Wege mit meinen Spekulationen über die alte Kruste der neuen Welt."

Wenn er mit der alten Kruste nicht die politische Lage meinte, sondern geologische Formationen, so wirken seine Worte doch wie Prophezeiungen, wie aus einer fernen Vergangenheit gesprochen bezüglich unserer Gegenwart. (Christoph Brändle, Album, 15.4.2016)

Christoph Brändle, geb. 1953 in der Schweiz, lebt seit 1987 als Schriftsteller in Wien. Er leitet den Kreativschreibwettbewerb "Texte. Preis für junge Literatur".

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