Fall Höxter: Eigentümer wollen "Horrorhaus" abreißen lassen

13. Mai 2016, 09:55
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Kreuz soll an getötete und misshandelte Frauen erinnern

Höxter – Die Eigentümer des "Horror-Hauses" von Höxter wollen das Gebäude nach Abschluss der Ermittlungen abreißen lassen. Das habe man gemeinsam beschlossen, sagte eine Vertreterin der Eigentümerfamilie dem "Westfalen-Blatt" laut Vorausmeldung. In dem Haus sollen mehrere Frauen misshandelt worden sein, mindestens zwei wurden zu Tode gequält. Das bisherige Mieter-Paar befindet sich in Untersuchungshaft.

Die Eigentümer-Familie wünsche sich an der Stelle des Hauses ein Kreuz, das an die getöteten und misshandelten Frauen erinnere, sagte die Vertreterin. Vier Geschwister hätten das Haus 2010 als Erbengemeinschaft an das Paar – einen 46 Jahre alten Mann und seine 47-jährige Ex-Frau – vermietet, sagte die Miteigentümerin. Die beiden hätten jeden Monat 500 Euro Miete bar bezahlt. Vereinbart gewesen sei ein Mietkauf: Bei regelmäßiger Zahlung wäre das Haus Ende 2017 in das Eigentum der Mieter übergegangen. Bei zwei Monaten Rückstand sollte die Vereinbarung hinfällig sein – dies sei jetzt der Fall. (APA, 13.5.2016)

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