Videoüberwachung brachte Spur zu bahnfahrendem Einbrecher

13. Mai 2016, 10:18
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Bei Einbruchsserie vor allem Bargeld und Schmuck im Wert von mindestens 90.800 Euro erbeutet

St. Pölten/Wien – Ein 28-Jähriger sitzt nach einer Serie von Einbrüchen in Wohnhäuser in Niederösterreich und Wien in der Justizanstalt St. Pölten in Haft. Der Tatverdächtige soll laut niederösterreichischer Polizei vor allem Bargeld und Schmuck im Wert von mindestens 90.800 Euro erbeutet und einen Sachschaden von mehr als 22.600 Euro verursacht haben. Insgesamt werden dem Beschuldigten 26 Straftaten vorgeworfen, zu denen er sich geständig zeigte.

Auf das Konto des albanischen Staatsbürgers sollen 20 vollendete und vier versuchte Einbrüche in Einfamilienhäuser, ein räuberischer Diebstahl in einem Wohnhaus in Klosterneuburg und eine Sachbeschädigung gehen, berichtete die Landespolizeidirektion am Freitag. Beamte des Landeskriminalamtes Niederösterreich nahmen den 28-Jährigen am 22. Jänner am Bahnhof Absdorf (Bezirk Tulln) fest, nachdem er in einem Siedlungsgebiet in der Nähe Wohnhäuser ausgekundschaftet haben soll.

Mit Öffis unterwegs

Nach mehreren Dämmerungseinbrüchen in Wohnhäuser in den Bezirken Tulln, Wien-Umgebung, Korneuburg und Hollabrunn Anfang Jänner vermuteten die Ermittler, dass der Täter mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Tatorten gelangte und anschließend Richtung Wien zurückfuhr. Auf die Spur des 28-Jährigen kamen die Kriminalisten durch die Auswertung von Videoaufzeichnungen auf mehreren Bahnhöfen.

Zehn Straftaten wurden im Bezirk Tulln verübt. Weitere Tatorte befanden sich in den Bezirken Baden (fünf), Korneuburg (drei), Wien-Donaustadt, Wien-Umgebung und Mödling (je zwei), Hollabrunn sowie Wiener Neustadt (jeweils einer). (APA, 13.5.2016)

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