Kantersiege für Russland und Tschechien

13. Mai 2016, 00:13
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Auch Kanada und die USA gewannen ihre Spiele klar

Moskau – Gastgeber Russland und Tschechien haben bei der Eishockey-WM am Donnerstag in Moskau groß aufgespielt. Die Russen fertigten Dänemark 10:1 ab. Tschechien demütigte Norwegen ebenfalls in Gruppe A mit 7:0. In der Gruppe B hatte Titelverteidiger Kanada gegen Deutschland mehr Mühe als erwartet. Die Nordamerikaner verspielten eine 2:0-Führung, am Ende setzten sie sich jedoch 5:2 durch.

Die Kanadier weisen wie die spielfreien Finnen eine makellose Bilanz aus. Auch in der zweiten Begegnung in St. Petersburg gewann der Favorit: Die USA bezwangen Frankreich 4:0.

Russland führte nach 14 Minuten bereits 3:0, das Schussverhältnis lautete zum diesem Zeitpunkt 15:0. Das Heimteam spielte die überforderten Skandinavier schwindelig. Zwar verkürzten die Dänen in der 30. Minute auf 1:3, knapp acht Minuten später stand es allerdings 7:1 für die Russen, deren Torhunger auch im letzten Drittel nicht gestillt war. Wadim Schipatschjow (2 Tore, 3 Assists) und Artemi Panarin (1/4) realisierten je fünf Punkte. Schipatschjow übernahm damit die Führung in der Skorerwertung (3/7).

Tschechien erzielte sämtliche sieben Tore gegen Norwegen in den ersten zwei Dritteln. Die noch ungeschlagenen Tschechen besitzen ausgezeichnete Chancen, die Gruppe A als Erster zu beenden. Aktuell führen sie die Tabelle mit zwei Punkten Vorsprung auf Russland an. (APA, 13.5.2016)

Tschechien – Norwegen 7:0 (3:0,4:0,0:0)
Tore: Cervenka (6.), Zohorna (10.), Kousal (20.), Kaspar (23., 40./PP), Simek (29.), Repik (35.)

Russland – Dänemark 10:1 (3:0,4:1,3:0)
Tore: Martschenko (3.), Tschudinow (13./PP), Saizew (14.), Mosjakin (31./PP, 34.), Schirokow (34.), Dadonow (38.), Schipaschkow (42./PP, 44.), Panarin (56./PP) bzw. Hansen (30.)

USA – Frankreich 4:0 (0:0,3:0,1:0)
Tore: Wideman (35./PP), Murphy (37.), Compher (40.), Skjei (42.)

Kanada – Deutschland 5:2 (1:0,1:2,3:0)
Tore: Hall (4., 44.), Perry (24./PP), Jenner (47.), Ceci (54./PP) bzw. Reimer (32.), Akdag (38.)

  • Nicht zu beneiden: der dänische Goalie Simon Nielsen.
    foto: reuters/dukor

    Nicht zu beneiden: der dänische Goalie Simon Nielsen.

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