Schullektüren: Erzählen Sie von Freud und Leid des Literaturunterrichts

User-Diskussion9. Juni 2016, 16:37
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In der Schule lernt man zumeist für die Schule. Romane, Gedichte und sonstige Lektüren können dabei schnell lästig werden. Oder neue Welten eröffnen. Wie erinnern Sie sich?

Der Druck, einen Roman oder ein Gedicht analysieren zu müssen, kann den Effekt haben, dass das Lesen zur Qual wird. Lektürenhilfen und Interpretationsbeilagen, das waren in Schultagen für viele der letzte Hoffnung in der Schularbeit zumindest so zu tun, als hätte man sich dem Werk genähert. Ob ein Buch in der Schule gefällt oder nicht, hängt dabei oft nicht vom eigentlichen literarischen Stück ab, sondern von den Umständen. Hat die Lehrerin oder der Lehrer ein Talent dafür, die Schönheit von Sprache im Unterricht offen zu legen und sind die Mitschüler anregende Diskussionspartner, werden auch Bücher mit Interesse gelesen, die nicht auf den ersten Blick gefallen.

Aber natürlich helfen auch manchmal die besten Umstände nicht, und die vom Lehrplan vorgegebene Lektüre ist eine einzige Qual. Spannend ist es in jedem Fall, sich dem betreffenden Werk mit zeitlichem Abstand noch einmal anzunehmen. Werden die Eindrücke aus der Schulzeit bestätigt oder ergibt sich ein ganz neuer, in jedem Fall freiwilligerer Blick aus den Roman oder die Poesie?

Qual oder Genuss: Ihre Erfahrungen mit Schullektüren

Welche Erfahrungen haben Sie im Unterricht mit der Literatur, beziehungsweise deren Vermittlung gemacht? Welche Werke haben gefallen, welche waren Grund zur Verzweiflung? Welche Werke sollten Schülerinnen und Schülern Ihrer Meinung nach näher gebracht werden? (jmy, 9.6.2016)

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