China verweigerte deutschem CDU-Politiker Einreise

11. Mai 2016, 11:05
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Wegen Kritik an Menschenrechtsverletzungen

Berlin – Die chinesische Regierung hat dem deutschen CDU-Bundestagsabgeordneten Michael Brand die Einreise verweigert. Das Büro Brands bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung.

Brand ist Vorsitzender des Menschenrechtsausschusses im deutschen Parlament. Er hatte zuvor Menschenrechtsverletzungen in China kritisiert. Der Christdemokrat wollte Ende Mai mit einer Delegation des Bundestags nach Tibet reisen.

Brand sprach gegenüber "Bild" von "wiederholten Erpressungsversuchen" des chinesischen Botschafters. So habe er Tibet-Artikel von seiner Internetseite löschen sollen.

Der Geschäftsführer der International Campaign for Tibet, Kai Müller, sagte dazu: "Die berichteten Erpressungs- und Einschüchterungsversuche der chinesischen Botschaft sind symptomatisch für die Strategie Pekings, Kritik an der besorgniserregenden Menschenrechtslage in Tibet systematisch zu unterbinden." (APA, 11.5.2016)

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