Steirischer Landtag gegen Weiterbetrieb von AKW Krško

10. Mai 2016, 14:03
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Forderung an Slowenien, aus Atomenergienutzung auszusteigen

Graz – Die fünf steirischen Landtagsparteien haben sich am Dienstag einstimmig gegen einen Weiterbetrieb des slowenischen AKW Krško ausgesprochen. Die Bundesregierung soll aufgefordert werden, entsprechend an Slowenien heranzutreten. Bereits Ende April hatte es einen Schulterschluss der zuständigen Landesräte Kärntens und der Steiermark, Rolf Holub (Grüne) und Jörg Leichtfried (SPÖ), gegeben.

Slowenien hatte kürzlich den Betrieb des Atomkraftwerks bis 2043 beschlossen. Das hatte Ende April Holub und Leichtfried auf den Plan gerufen, die einen Brief an die slowenische Regierung schickten mit dem Ersuchen, aus der Nutzung der Atomenergie auszusteigen. Das von Slowenien und Kroatien gemeinsam betriebene AKW liegt auf einer Erdbebenlinie und liefert seit 1983 Energie. (APA, 10.5.2016)

  • Zusätzliches Risiko: Krško liegt auf einer Erdbebenlinie.
    foto: ap/lenny ignelzi

    Zusätzliches Risiko: Krško liegt auf einer Erdbebenlinie.

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