Bergsteiger entdeckten Münzschatz in der Sächsischen Schweiz

Video9. Mai 2016, 12:36
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Hunderte Silbermünzen aus dem 17., 18. und frühen 19. Jahrhundert lagen in einer Felsspalte

Dresden/Ottendorf – Bergsteiger haben in einer Felsspalte in der Sächsischen Schweiz Hunderte historische Silbermünzen gefunden. Nach Angaben des Landesamtes für Archäologie in Dresden handelt es sich überwiegend um Zahlungsmittel aus dem 17. sowie 18. und frühen 19. Jahrhundert.

Die älteste Münze wurde 1693 geprägt, das Konvolut reicht vom sächsischen Doppelgroschen von 1693 bis zum preußischen Taler von 1817. Auch Münzen des österreichischen Kaiserreichs und des Erzbistums Salzburg sind darunter.

Wie auf einer Pressekonferenz am Montag bekannt gegeben wurde, ist der Schatz vermutlich zwischen 1817 und 1820 versteckt worden. Es handelt sich um insgesamt rund tausend Münzen. Allein das Gewicht des Silbers von bisher 300 genauer untersuchten Münzen liegt zwischen drei und vier Kilogramm. Der genaue Fundort im Bereich Ottendorf bei Sebnitz wurde nicht genannt.

Eigentümer ist per Gesetz nun der Freistaat Sachsen, den Bergsteigern steht ein Finderlohn zu. "Die Finder verhielten sich musterhaft", betonte Landesarchäologin Regina Smolnik. Sie hatten nach ihrem Fund umgehend die Behörden verständigt. (red, APA, 9.5.2016)

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