Zwei Soldaten durch Bombe in Südosttürkei getötet

8. Mai 2016, 20:34
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Sprengsatz soll von PKK-Kämpfern gelegt worden sein

Diyarbakir – Bei der Explosion einer Bombe im Südosten der Türkei sind nach Armeeangaben zwei Soldaten getötet worden. Ein weiterer Soldat wurde demnach durch den Sprengsatz in der Stadt Nusaybin verletzt, als die Sicherheitskräfte am Sonntag ihn zu entschärfen versuchten.

Die Bombe sei von Rebellen der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) gelegt worden, gegen die die türkische Armee seit Monaten in der Region kämpft.

Bunker zerstört

Am Samstag wurden nach Angaben der Armee acht PKK-Kämpfer in Nusaybin bei Gefechten getötet. Wie die Nachrichtenagentur Anadolu meldete, griffen Kampfflugzeuge zudem PKK-Stellungen im Nordirak an. Dabei seien Bunker und Waffenlager zerstört worden.

Der überwiegend von Kurden bewohnte Südosten der Türkei erlebt seit dem Ende des Friedensprozesses zwischen der Regierung in Ankara und der PKK im Juli 2015 eine Welle der Gewalt. Die Armee geht mit aller Härte gegen mutmaßliche PKK-Rebellen vor, viele Häuser in den Städten der Region wurden durch die Gefechte zerstört. (APA, 8.5.2016)

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