Kleinflugzeug in Wiener Neustadt abgestürzt

6. Mai 2016, 21:21
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Beide Insassen tot – Flugunfallkommission vor Ort

Wiener Neustadt – Beim Absturz eines Ultraleichtflugzeuges am Freitag gegen 18.30 Uhr auf dem Flugplatz Wiener Neustadt/Ost sind beide Insassen ums Leben gekommen. Laut Erich Habitzl von der zuständigen Staatsanwaltschaft waren die Opfer aus Niederösterreich 51 und 57 Jahre alt.

Das Wrack wurde zur Untersuchung sichergestellt, die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt hat einen Sachverständigen bestellt. Es werde noch Tage dauern, bis die Ursache feststeht, sagte Sprecher Erich Habitzl am Samstag.

Nähere Details zur Identität der Opfer gab Habitzl nicht bekannt. Laut "ORF NÖ" stammen beide aus Niederösterreich. Medienberichten zufolge soll der Pilot noch in der Startphase die Kontrolle über das Flugzeug verloren haben. Das sei zum derzeitigen Erkenntnisstand noch Spekulation, meinte Habitzl dazu.

Laut einer Aussendung der Freiwilligen Feuerwehr Wiener Neustadt schlug das Kleinflugzeug "neben der Piste mit der Nase voran in den Boden", beide Insassen wurden eingeklemmt. Der Notarzt des am Flugplatz stationierten ÖAMTC-Hubschrauber "Christophorus 3" konnte trotz raschen Einsatzes nur noch den Tod der beiden Niederösterreicher feststellen.

Die Feuerwehr sperrte die Unfallstelle ab. Die Flugfeldbetreiber sperrten den Flugplatz für den Luftverkehr, Maschinen mit Ziel Flugfeld Ost wurden am Freitagabend nach Bad Vöslau und zum Flugfeld West umgeleitet.

Nach telefonischer Freigabe durch die Flugunfallkommission und das Landeskriminalamt übernahmen die Einsatzkräfte die Bergung der beiden Opfer. Dabei ging besondere Gefahr vom Parachute-System aus, das bei solchen Flugzeugtypen Pflicht ist. Dieses System arbeitet mit einer Feststoffrakete und löst beim Notfall in der Luft einen Fallschirm aus, war aber noch scharf. In der Folge hielt die Feuerwehr am späten Abend noch den Brandschutz aufrecht und leuchtete den Unglücksort für die Ermittler aus. (APA, 6.5.2016)

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