Parlamentssanierung: 1.700 Sessel wandern in Hofburg

6. Mai 2016, 12:43
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Ab 2017 dient die Hofburg als Ersatzquartier fürs Parlament – Massenhaft Möbel werden transportiert

Wien – Die geplante Sanierung des Hohen Hauses und damit auch die Übersiedlung des Parlaments für drei Jahre in ein Ausweichquartier ist eine enorme logistische Herausforderung: Allein etwa 700 Tische, 1.700 Stühle, mehr als 1.400 Schränke und 68 Stahlschränke und Tresore wandern kommendes Jahr Richtung Hofburg-Gelände. Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren, teilte das Parlament am Freitag mit.

Temporäre Pavillons

Zwischen 2017 und 2020 wird das gut 130 Jahre alte Haus am Ring vom Keller bis ins Dach generalsaniert, der Parlamentsbetrieb wird dafür nächstes Jahr zwischen Anfang Juli und Mitte August in Etappen komplett abgesiedelt: Nationalrat und Bundesrat tagen dann in der Hofburg, darüber hinaus werden auf dem Heldenplatz und im Bibliothekshof temporäre Pavillons für Büros und Ausschusslokale errichtet.

Die Grobbelegung der verschiedenen Ausweichlokalitäten ist abgeschlossen, jetzt beginnt die Phase der Feinbelegung, erklärte die Parlamentsdirektion in einer Aussendung den Stand der Planungen. Rund 700 fixe und temporäre Arbeitsplätze werden alles in allem wandern. Um das Volumen des Übersiedlungsguts und die Kosten möglichst gering zu halten, kommt vorher die Entrümpelung, die in vollem Gange sei. (APA, 6.5.2016)

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