Uganda verbietet Berichterstattung über Oppositionsproteste

6. Mai 2016, 08:00
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Radio- und TV-Stationen riskieren Lizenzentzug

Kampala – Ugandas Regierung hat den Radio- und Fernsehsendern des Landes verboten, live über Proteste der Opposition zu berichten. Zuwiderhandlungen könnten einen Entzug der Sendelizenz zur Folge haben, erklärte Informationsminister Jim Muhwezi.

Die Opposition hat anlässlich der Vereidigung des Präsidenten Yoweri Museveni am kommenden Donnerstag zu Protesten aufgerufen. Ein Richter hatte die geplanten Demonstrationen vergangene Woche für unzulässig erklärt. Die Präsenz der Sicherheitskräfte in Kampala wurde seither nochmals deutlich erhöht. Museveni regiert das Land seit drei Jahrzehnten. (APA, 6.5.2016)

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