Mobil-Bezahldienst Square tief in roten Zahlen

6. Mai 2016, 07:45
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Wegen Entwicklung neuer Geräte und Beilegung eines Rechtsstreits

Der Mobil-Bezahldienst Square, die zweite Firma des Twitter-Chefs Jack Dorsey, ist wegen Kosten für die Entwicklung neuer Geräte und die Beilegung eines Rechtsstreits tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Im ersten Quartal sammelte sich ein Verlust von 96,75 Mio. Dollar (84,09 Mio. Euro) an, wie Square nach US-Börsenschluss am Donnerstag mitteilte.

Im Vorjahresquartal hatte das Minus rund 48 Mio. Dollar betragen. Die Aktie verlor nachbörslich zeitweise über zehn Prozent. Der Umsatz sprang unterdessen im Jahresvergleich um mehr als 50 Prozent auf rund 379,3 Mio. Dollar hoch. Das war mehr als an der Börse erwartet worden war.

Hintergrund

Square macht Bankkarten-Lesegeräte, mit denen Smartphones und Tablets als Kassengeräte eingesetzt werden können. Die Firma ist ein Pionier des Geschäftsmodells, mit dem auch Unternehmen in Europa aktiv sind. Twitter-Mitgründer Dorsey bildete Square 2010, nachdem er bei dem Kurznachrichtendienst herausgedrängt worden war. Im vergangenen Jahr kehrte er auf den Chefposten bei Twitter zurück, behielt aber auch den Spitzenjob bei Square.

Im vergangenen Quartal verbuchte Square Kosten von 50 Mio. Dollar für den Vergleich mit einem Universitäts-Professor, der in einer Klage 2014 erklärte, er habe die ersten Lesegeräte des Unternehmens entwickelt. Zudem stiegen die Kosten für die Produktentwicklung wegen der Arbeit an einer neuen Geräte-Generation im Jahresvergleich um 63 Prozent auf 65 Mio. Dollar. (APA, 6.5.2016)

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