"Nie in innere Angelegenheiten eingemischt"

4. Mai 2016, 18:00
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Forcher von GPA-djp Salzburg zeigte sich erleichtert

Fuschl/Wals/Wien – Mit Erleichterung hat die Gewerkschaft auf den Weiterbetrieb von Servus TV reagiert. "Weitere Auseinandersetzungen und ein herber Verlust in der Salzburger Medienlandschaft bleiben uns somit erspart", erklärte Gerald Forcher, Geschäftsführer der GPA-djp Salzburg, am Mittwoch in einer Aussendung. Die Einstellung des Senders sei nun völlig vom Tisch.

Forcher betonte, dass sich die GPA-djp nie in die inneren Angelegenheiten des Senders eingemischt habe. Die Entscheidung, ob Mitarbeiter ihre innerbetrieblichen Mitwirkungsrechte wahrnehmen wollen, obliege ausschließlich ihnen selbst. "Diesbezüglich werden wir alle Entscheidungen akzeptieren."

Die Gewerkschaft sei darüber informiert, dass es bei Servus TV Mitarbeiter gegeben habe, die eine Betriebsratswahl angedacht haben, erklärte Forcher im APA-Gespräch. "Es hat aber keine Einberufung für eine Betriebsversammlung gegeben. Es haben nur einige darüber nachgedacht, ob das sinnvoll wäre oder nicht."

Das anonyme Rund-Mail sei auch nicht von der Gewerkschaft gekommen. "Wir mischen uns von außen nirgendwo ein. Wir unterstützen nur jene, die Unterstützung suchen." Es sei bei Servus TV definitiv kein Wahlverfahren eingeleitet und auch nicht vorbereitet worden. "Es hat nur eine Diskussion unter einigen Mitarbeitern stattgefunden", sagte Forcher. (APA, 4.5.2016)

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